Tour de France. D-Day in Lille.
Rien ne vas plus sagen die Franzosen. Die Deutschen sagen jetzt gehts los. Die Italiener alea iacta est. Wenn sie noch des Lateinischen mächtig sind. Armer, äh ave Cäsar.
Jedensfalls ist die Startaufstellung für den ersten Tag perfekt und die Jungs dürfen sich mit stolz geschwellter Brust dem geneigten Publikum zeigen. Nicht jeder von wird als Held in den Geschichten der Presse erscheinen. Aber beim Drama von Troja redet man ja auch nur von Hektor und Achilles.
Die auch diesmal mit dabei. Denn es ist eigentlich für alle klar. Das gibt wieder ein Duell zwischen den großen zwei. Und einer wird halt dann am Ende mit strahlenden Lächeln vom tobenden Applaus der Massen umhüllt auf der Bühne in Paris sterben. Dann geht der Vorhang runter und im nächsten Jahr sehen wir eine neue Vorstellung. Nach der Tour ist vor der Tour.
Doch so weit ist es noch nicht. Heute stellen sich die Jungs erst mal auf der Bühne auf. Die Rollen sind klar verteilt. Und laut der Regie werden sich zunächst die Sprinter hervortun. Bis man ein paar richtige Berge sieht dauert es dann doch eine Weile. Obwohl man in Bergues bei den Ch`tis vorbeikommt und auch der Hügel von Cassel auf zwei Etappen überfahren wird,
Wir haben also Zeit. Zeit wo wir uns der Statistik widmen können. Da sind zunächst mal die Fahrer. Die Frischlinge der Tour sind bekannt. Es sollen deren 49 sein. Sie werden sicher nicht im Frack auf die Bühne treten. Ein paar Mädels werden sie zwar umgarnen. Aber niemand wird alles Walzer schreien.
Dann haben wir die Doppelzimmer. Das sind die Jungs die dann zwei Grand Tours auf dem Buckel haben. Die haben schon am Giro teilgenommen. Primoz Roglic zu Beispiel. Der will natürlich diesmal endlich, aber ich bezweifle, ob er er es schafft. Dabei hat er mit Vlasov und Lipowitz zwei wirklich gute Leute dabei. Man wird sehen. Aber die Yates Zwillinge und Wout Van Aert muss man hier erwähnen.
Drei ehemalige Sieger sind am Start Vingegaard, Pogacar und Thomas. Auf Froomey hat man dieses Jahr verzchtet. Und Bernard Hinault ist sicherlich mit dabei, aber nicht bei den Teilnehmern. Ich schätze auch, dass Ullrich und Armstrong mal vorbeischauen. Erwünscht sind sie nicht. Und Alberto wird sicherlich für einen Fernsehsender seine Kommentare abgeben. Alberto Contador. Für die Rookies.
Und dann sind da noch 10 deutsche Fahrer mit von der Partie. Die “deutsche Nationalmannschaft” hat sich nur für Florian Lipowitz entscheiden können. Der ist allerdings seit neuesten hochkarätig. Dann haben wir natürlich den Nils, den Jonas Rutsch, Phil Bauhaus, Ackes, Schachmann, Buchmann, Märkl, Zimmermann, und den Marius Mayrhofer.
Ackermann zählt zu den Kandidaten die bei allen drei großen Rundfahrten Siege herausfahren können. Da muss aber auch die Form stimmen. Und Glück gehört sicher auch mit dazu.
Toi.Toi Toi.
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