August 18, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de France. Allez les Bleus.

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Die Tour de France ist das Radrennen der Franzosen. Je nachdem, wo man sich hinstellt, befindet man sich im Ausland oder in Frankreich. Manche Stellen sind für Wohnmobile schlecht zugänglich. Da sitzen dann die französischen Tagestouristen. Die Einheimischen also. Das tut der stimmung keinen Abruch. Man sitzt seit dem frühen Morgen hier und hat sich gut verproviantiert. Es gibt natürlich Rotwein. Doch manchmal werden die Freunde auch weggeschickt und tauchen wieder mit einem Tablett voller Biergläser auf. Aus Plastik natürlich.
Sch on vor der vielbegrüßten Werbekarawane kam die Lequercs vorbei und verteilten reichlich Bergtrikots. Wir standen ja an einer Bergwertung der vierten Kategorie. Die Leute saßen anschließend im Einheitslook an der Straße und jubelten jeder vorkommenden Ameise zu.
Die Karawane ließ lange auf sich warten, war hinter der Zeit und jagte den Berg hoch an den Zuschauern vorbei.
Dann kamen auch schon die Jungs. Zunächst zwei. Einer davon wurde vom Veranstalterwagen groß angekündigt. Anthony Perez. Der ist schließlich Franzose. Der andere hieß Magnus Cord Nielsen, war Däne und wurde zu Breginn der Tour sicher begeisterter empfangen. Aber es war nun nicht gerade das Schweigen im Walde, als die beiden bei Uns vorbeikamen.
5 Minuten später erschien das fast geschlssene Peloton. Nur Janse Van Rendsburg zockelte bei den Mannschaftenwagen rum.
Dann war der Spaß an dieser Stelle vorbei und alle trollten sich in ungewöhnlich schneller Zeit nach Hause. Sie wollte natürlich alle sehen wie Anthony Perez vom Team Cofidis das Rennen gewann. Tat er aber nicht.
Denn selbstständlich wurden die Jungs eingeholt. Aber ein anderer Fahrer tat sich hervor. Der Gelbe. Wout Van Aert wurde schon im Radio als Sieger besungen. Vom belgischen Rundfunk natürlich. Also dem flämischen Teil. Da wundert mich eigentlich, dass Jasper Stuyven bei der Ziel Ankunft so tat als hätte er das Rennen gewonnen. Sollte er den Gelben übersehen haben. Kann ich kaum glauben. Aber Sachen soll es ja geben, glaubt man einfach nicht.
Ergebnis <<<<<

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