Tour de France. 6. Etappe

Die 6. Etappe führt heute von Macon Nach Dijon. Sie hat eine Länge von 163 Kilometern.  In Dijon ist es wieder was für die Sprinter. Mal sehen ob Cav es wieder macht. Viele Gelegenheiten seinen gestrigen Erfolg zu wiederholen hat er nicht.

Die 37 Etappen sind Rekord. Ohne Zweifel. Aber hat er er den großen Eddy vom Thron gestoßen? Bei weiten nicht Die Journalisten können da ihren Gesprächsstoff durchziehen. Aber mal das eigene Nummernschild abschrauben. Auch das ist die Tour. Der Kampf der Leute um das letzte Kaugummi , das von der Werbekarawane geworfen wird.

 

Der Norweger Abrahamsen macht sich gleich von Beginn an auf die Ausreiße. Diesmal ist es kein Späßken. Er will sich den Punkt für die e rgwertung holen. Das gelingt auch auch. Danach bleibt er mit seinem Kumpel noch ein wenig vorne. Aber die Sprinter haben auch noch was vor und die Zwischensprintwertung ist auch umkämpft. Deshalb werden die beiden vorher eingeholt.  Der Kampf ist wieder. Diesmal ist Jasper Philipsen  von Alpecin Deceuninck vorne.

He wir haben wieder mal die Karawane ans uns vorbeiziehen lassen. Immer wieder beeindruckend. Da kann kein Radrennen der Welt mithalten. Ist halt auch insgesamtdie totale Werbeschau. Das darf man nicht vergessen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass mit derTour oder durch die Tour viele andere Rennen am Leben gehalten werden. Auch in Deutschland. Die Karawane ist weitergezogen. Der Lärm ist vorbei. Und da der Sultan Durst hat hat er auch ein paar Dosen limo bekommen. Danke Karawane.

Im Feld  macht man heute auf TGV. Am Anfang war das Tempo ja mal kurzfristig auf unter zwanzig gefallen. Aber nur ganz ganz kurz Jetzt fahren die Jungs mit über 50 Sachen duch die Saoneebene. Die wollen es heute abend schnell ins Hotel kommen.

70 km vor dem Ende wieder einmal kurzzeitig kritisch für Pogacar. Es bilden sich Windstaffeln und der Slowene ist in Gruppe zwei. Cavendish erwischt noch schlechter. Man sieht ihn mit Kameraleuten diskutieren. Und wer den Manxman kennt, weiß, dass da jetzt einer einen schlechten Job hat. Ich rechne so wieso nicht damit, dass der Brite noch ins Massif Central fährt.  Astana wird er mit dieser letzten großartigen Leistung auch nicht aus den Schlamassel reißen. Und werden wir im nächsten Jahr vielleicht noch einmal ein Häufchen hellblaue durch Frankreich eilen sehen,,  keinen Manxman.

Aber erst mal straft der mich Lügen. 60 km vor dem Ende ist man wieder komplett.

Als das Feld bei uns vorbeikommt ist wieder geschlossen. Kein Fahrer ist außerhalb des Pelotons zwischen den Wagenreihen zu sehen. Das Tempo ist zu hoch und man keine Chance mehr zurückzukommen.

Es gibt noch einige Stürze. Die Fahrbahnteiler stehen im Weg. Dann entscheidet Dylan Groenewegen das Rennen für sich. Jasper Philipsen wird nach dem Rennen noch distanziert.

Ergebnis <<<<<

 

 

 

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