September 24, 2020

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour Bitwa Warzawska. Das Altersheim auf Reisen.

2 min read

Ich bin immer irgendwie davon ausgegangen, dass die 2.2. Rundfahrten für die jungen Leute vorbehalten sind. Die, die sich noch ihre Sporen verdienen müssen, um dann in die höheren Sphären aufzusteigen. Manche bleiben natürlich ihrer Klasse erhalten. Denn man muss schon Glück haben, wenn man von den World Tour Teams genommen werden will. Früher gehörte auch die Bereitschaft dazu, Dinge zu tun, die nicht gerade Regel konform waren. Ohne Doping lief nichts. Und wer es nicht tat, hatte keine Chance und durfte zusehen. Die meisten jedenfalls.

Aber ich will doch mal von meiner Überraschung  reden. Als ich die Startliste der Tour Bitwa Warzawska durchging. Von der man, wie von so vielen Rennen, ja eigentlich sonst nichts mitbekommt. Da fand fand ich doch einige der älteren Herrschaften, die im Radsport schon einen größeren Namen hatten.

Alpecin Fenix, z.B., bestreitet nicht nur die großen Rennen in Italien,. Auch die Rundfahrt in Polen ist im Programm. Mit dabei sind nicht nur die Youngsters, sondern auch solche alten Schlachtschiffe wie Sacha Modolo oder Marcel Meisen. Modolo ist zwar erst 33 Jahre und würde sich bestimmt nicht zum alten Eisen zählen lassen. Zumal die Kollegen Froome, Greipel oder Thomas ja noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben. Aber würden die in einem drittklassigen Team in einen viertklassigen Rennen, auch wenn es schon 100 Jahre alt ist, fahren. Ich glaube nicht.  Auch wenn man auf den Bildern in der ersten Reihe die Jungs von Jumbo Visma oder Lotto Soudal sieht. Es sind nur die Nachwuchsteams. <<<<<

Andererseits gibt es gibt es da ja auch noch einen Davide Rebellin, 49 Jahre alt, der ohne Fahrradsattel überhaupt nicht leben könnte. Ich sehe Rebellin schon vor mir, wie er in 51 Jahren den alten Weltrekord von  Robert Marchand angreifen wird. Erleben werde ich da wohl nicht mehr.

Also, die jungen Leute können von den alten Säcken noch was lernen. Es muss ja nicht das eine Schlechte sein.

Bei der Tour Bitwa Warzawska stand gestern die 2. Etappe auf dem Programm. Sie führte über 138 km von Legionowo nach Serock. Es gab eine kurze Anfahrt und dann 9 Runden a 13 km in Serock. Da ich nicht weiß, wo der Ort lieg,t habe ich bei Google nachgeschaut. Seien sie nicht überheblich, oder wissen auf Anhieb wo Sarran in Frankreich liegt. Das ist ein Etappenort der diesjährigen Tour de France. Wenn sie denn stattfindet.

Also Serock liegt nicht weit entfernt von Legionowo und dieses liegt bei, riichtiig, Warschau. Setzen!

Gewonnen hat diese Etappe” ich weiß es nicht”. Denn man veröffentlich auf der Hauptseite keine Ergebnisse. Auch PCS muss passen. Zwar mussten die Veranstalter den Rennbeginn ein paar Stunden verschieben, weil die Genehmigung durch UCI ausbliebt, doch gibt es von dem Rennen auf Facebook Bilder. Und so gehe mal davon aus, dass es auch statt gefunden hat. Wie gesagt, das Rennen ist 100 Jahre alt, da können wir schon was warten und wir sind in der vierten Klasse angelangt.

Doch wenn ich was Neues höre, dann werde ich selbstverständlich darüber berichten.

15.8. Es gab auf dieser zweiten Etappe wohl einige Komplikationen, wie ich schon befürchtet hatte. Das Rennen wurde eine Zeitlang neutralisiert. Dann gab es verkürzte Schlussrunden. Angeblich war die Straße zu schlecht. Gewonnen hat die Etappe Natnael Tesfatsion vom NTT Continental Cycling Team. Lesen sie selbst. >>>>>

Veranstalterseite <<<<<

Bilder <<<<<<

 

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