September 24, 2020

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Dauphiné. Lennard Kämna gewinnt die 4. Etappe

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Schon gestern hatte Lennard Kämna ein Anliegen. Das sah man deutlich. Zweifelsohne wird es dem Renner vom Team Bora hansgrohe gestern schwer gewurmt haben, dass er am Ende von den Chefs so abgewatscht wurde. Heute war jedoch ein anderer Tag. Egan Bernal hatte Rücken und damit fertig. Wahrscheinlich ist er ein Opfer der Hageletappe geworden. Wie so viele andere hatte er Probleme mit den Hageleinschlägen auf  die Wirbelsäule.

Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma konnte es deswegen ein wenig ruhiger angehen lassen und braucht sich nicht mehr so echauffieren. Obwohl das Team Jumbo Visma Jumbo schwer gebeutelt wurde. Steven Kruiwswijk stürzte schwer und musste die Rundfahrt verlassen. Auch der Führende der Dauphiné landete auf der Straße. Wout Van Aert schimpfte über die Ziegenwege bei der Dauphiné. Andererseits dürfte der Cyclocrosser wesentlich schlechteres Gelände gewöhnt sein. Ziegenwege sollten für ihn selber doch schon fast in der höchsten Komfortstufe liegen.

So kämpften dann die Ausreißer um den Etappensieg.  Am Ende konnte sich Lennard Kämna gegen David De La Cruz vom Team UAE Emirates souverän durchsetzen. Er gewann mit 43 Sekunden Vorsprung das Rennen und hat damit dann doch noch klar gemacht, dass sein Einkauf bei Bora hansgrohe kein unnötiges Loch in die Kasse gerissen hat. Kämna hat sich damit für größere Aufgaben qualifiziert, zumal seine Teamkollegen Buchmann und Schachmann heute in schwere Stürze verwickelt waren. Schachmann prallte in der Endphase der Lombardei Rundfahrt in ein Auto, welches da nun wirklich nicht auf die Strecke gehört hatte.

Ergebnis <<<<<

 

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