Dezember 1, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Route du Rhum

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Route du Rhum

Route du RhumEinmal nach Guadeloupe fahren und dort auf der Karibikinsel einen schönen netten Kuba Libre trinken. Mit dick viel Eis gekühlt und obendrauf dann die Limettenscheiben. Das wärs doch. Jetzt wo bei uns der grauselige kalte Winter beginnt.

Die Franzosen setzen alle vier Jahre diesen Traum in Wirklichkeit um. Nur hat man dafür ein paar kleine Hindernisse gesetzt. Man muss  die Sache allein mit einem Segelboot erledigen. Ich meine solo. Und dazu muss man auch eine Kiste haben, die wirklich schon über 100 Millionen kosten kann. Locker.

Also wenn man gewinnen will. Mit einen normalen Pappschachtel werden erst gar nicht zugelassen. Da könnte ja jeder kommen. Unter die Teilnahme ist auch nicht billig. das muss man schon ordentliche Sponsoren haben. Ein paar ukrainische Yachten sind auch mit dabei. Und die sind auch ziemlich weite vorne im Moment. Da ist also richtig  Kohle im Spiel.

Auch ein Deutscher Segler ist mit dabei. Wieder mal ein Sieger der herzen. Denn Boris Herrmann hätte beinahe das letzte Vendee Globee gewonnen. Die berühmt berüchtigte  Einhand Segelregatta um die Welt. Ja, wenn er nicht im letzten Moment geben ein anderes Schiff gefahren wäre nund sozusagen Schiffbruch erlitten hätte.

Sie werden sagen, das ist aber nun Pech. Wer hat denn da Schuld? Natürlich der andere. Denn Segelboote haben bekanntlich ja den Mercedesstern und das heißt nun mal überall Vorfahrt. Nun gibt es eingefleischte Kapitäne und  Schiffsoffiere, die das nicht so ganz glauben. Da muss man als Segler da immer ein bisschen selber aufpassen. Schließlich gibt es auch die Pflicht zum Manöver des letztens Augenblicks.

Was ist denn das nun wieder? Werden sie fragen. Als Kapitän auf großer Fahrt kann ich Ihnen das aber erklären. Wenn gar nichts mehr geht, dann geht halt alles. Wenn der andere Ausweichpflichtige nicht mehr ausweichen kann, ohne die Kollision zu verhindern, dann muss man es halt selber tun.

Für Einhandsegler ist die Regel immer ein Problem. Besonders wenn alle Beteiligten schlafen. So ist der Simon Geschke des Segelsports nun wieder auf den Weltmeeren unterwegs. Einhand. Kapitän und Steuermann halt die Wacht. Und nicht so viel während  Wache pennen. Für Fischer gilt das übrigens auch.

Allerdings hat der junge Mann schon zur Halbzeit des Rennens angekündigt, dass er mit dem diesjährigen Ausgang nicht mehr viel zu tun hat. Ich hab mal auf die virtuelle  Ergebnisliste geschaut. Da liegt er mit seinem 60 Füßer im Moment auf dem 14. Rang. Rund 290 Meilen hinter dem Favoriten, dem Franzosen Charlie Dalin. Aber noch sind es über 2000 Meilen bis Buffalo. Dan kann noch viel passieren.

Das Rennen ist eh in 6 Klassen eingeteilt. Ganz vorne fahren die riesigen Trimarane. Deren Geschwindigkeit geht selten unter 20 Knoten runter. Deshalb sind die Jungs auch schon bald an der Theke und dürfen ihre ersten Drinks nehmen. Während das Volk sich noch draußen auf dem Meer abmüht. Das ist der  Unterschied zwischen Milliarden und Millionen. Ja, man hat es als einfacher Segler nicht gerade leicht.                                                                                                        Wenn sie sich selbst mal schlau machen wollen. Hier ist die sehr interessante virtuelle Racekarte. <<<<<

Unten links auf der Seite auf virtuelle Karte klicken.

 

 

 

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