Radsport. Der Tag der Zeitfahren.

Jannik Steimle

Drei große Männerrennen sind heute am Start. Alle mit Zeitfahren. Die Tour de Pologne und die Dänemark Rundfahrt liegen in den letzten Zügen. Dafür startet heute die Dritte der große Rundfahrten. die Vuelta a Espagna. Alle drei Rennen haben heute ein Zeitfahren auf dem Programm. 

In Dänemark sind es 10,8 Kilomter gewesen. Es ging rund um Frederiksberg. Gewonnen hat das Zeitfahren Remco Evenepoel vom Team Deceuninck Quickstep. Damit ging die Rundfahrt auf seine  Rechnung. Bester Deutscher wurde Jannik Steimle vom selbem Team. Steimle wurde am Ende  15. mit über 5 Minuten Rückstand auf seinen Teamkameraden Evenepoel.

Bei der Tour  de Pologne gibt es morgen noch die Etappe nach Krakow.  Das Zeitfahren heute hatte eine Länge von 19 km und wurde in Katowice ausgetragen. Gewonnen hat es Remi Cavagna vom Team Deceuninck Quickstep. Teamkollega Almeida wurde Zweiter und baute seinen Vorsprung auf Matej Mohoric vom Team Bahrain Merida auf 26 Sekunden aus.

Die Spanien  Rundfahrt beginnt traditionell mit einem Zeitfahren. Manchmal mit der gesamten Mannschaft. Wir erinnern uns ungerne an das TTT irgendwo an der Mittelmeerküste, wo die Jungs eine schmale Uferpromenade  entlang radeln mussten. Dieses Einzelzeitfahren hat dem Charakter des Prologs entsprechend nur eine Länge von  7,1 Kilometern. Es wird in Burgos ausgetragen. Die gesamte Vuelta a Espagna geht wie alle Grand Tours über 21 Etappen. Sie hat eine Länge von 3338 Kilometern. Die sind wie gewohnt bergig. Nur wenig Etappen hat man den Sprintern vorbehalten.. Schon die erste Überlandstrecke morgen könnte so eine  mit Massensprint sein.  Heute hat allerdings Primoz Roglic  von Jumbo Visma den Prolog gewonnen und seinen Anspruch auf einen weiteren Vuelta Sieg angemeldet,

Den Prolog heute hat Adam Yates gewonnen. Deutsche Fahrer sind selbstverständlich auch am Start. An erster Stelle stehen da Alexander Krieger von Alpecin  Fenix und Nico Denz von DSM. Dazu hat Team Bora hansgrohe um Max Schachmann das letzte Aufgebot geschart. Adabei kommen auf deutscher Seite noch die Radsportneulinge Ben Zwiehoff  und Anton Pfälzer. Ich weiß nicht, ob wir hier den Fall von Flandern und Brabant oder das langsame Sterben des Gottfried K. sehen. Auf Godot werden wir ewig warten müssen.

Ergebnis 

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