Pascal Ackermann gewinnt die 2. Etappe der Settima Ciclistica Italiana

Radsport

Die meisten Sprinter sind ja während der Tour de France von ihrem Teams verbannt worden. Obwohl es die Tour mit den meisten Sprintetappen seit langen ist, sah und sieht man dort nur wenige Große Namen. Nachdem Caleb Ewan die Segel streichen musste und die deutschen Sprinter nicht mehr in ihren Element sind., wurde die Tour zur Bühne von Mark Cavendish. Damit hatte wohl keiner gerechnet.

Jetzt reiben sich alle die Auge, Zu spät die Träumer aufgewacht, die noch gestern für die super coolen Realisten hielten. Nächstes wird  man alles anders und vor allem besser machen. Wer`s glaubt wird selig.

Die großen Sprinter aller Teams sind dagegen auf die Insel verbannt worden. Passt doch. Tour de France. Napoleon. Insel. Mittelmeer. Nein es ist nicht Elba, sondern Sardinien wo die kleine Italien Rundfahrt für Sprinter dieses Jahr zum ersten Mal veranstaltet wird. Immer Rund um Cagliari.

Die großen Namen der Szene sind zahlreich. Ackermann, Bettiol, Ulissi, Ganna, Viviania und wie sie alle heißen. Sogar Davide Rebellin ist mit dabei.  Der 49 jährige ist zwar kein ausgemachter Sprinter. Kann es nicht lassen.

Die zweite Etappe der Settima Ciclistica Italiana führte über 185 km von Sassari nach Oristano. Sie war nicht ohne Hügel, dafür aber auf den letzten Kilometern ziemlich eben.  Die Ausreißer hatten keine Chance. So kam es zu einem Massensprint eines auf 50 Fahrer reduzierten Feldes. Pascal Ackermann zeigte wieder Biss und empfahl für die Einkaufsleiste der Teamleiter. Er gewann das Rennen in beeindruckender Manier und zeigte seinen jetzigen Dienstherren mal wieder auf, was in Frankreich möglich gewesen wäre.

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