Paris – Nizza. Auf ins Grüne.

Jedes Jahr dasselbe. An März versammeln sich die Cracks im Radsport und gemeinsam nach Nizza zu radeln. An die 1500 Kilometer liegen zwischen dem tristen Pariser Norden und dem sonnigen Mittelmeer bei Nizza. Das ganze ist in 8 Etappen eingeteilt. Und alle freuen sich schon auf den französischen Weißwurstäquator. Der liegt ungefähr auf den höhe von Lyon. Ab braucht man sich nicht um den Schnee zu sorgen. Doch davor kann es immer mal wieder sein. Ich habe schon selber auf tief verschneiten Pässen oberhalb des Saonetal gestanden und vergeblich auf die Jungs gewartet. Doch die Jury hatte ein Einsehen und das Rennen abgebrochen.

Heute wird die erste Etappe südlich von Paris ausgetragen.  Die Strecke hat eine Länge von 169 km. Es startet und endet in La Veriere.

Nach 100 km gibt es zwei Ausreißer. Paul Orselin von Total Energies und Jonas Gregaard von Uno-X haben einen Vorsprung von rund zwei Minuten. Doch weder am Ende des Tages noch am Ende der Woche wird man von ihnen sprechen.

50 km vor dem Ende ist Vorsprung der beiden schnell unter die Minute gefahren worden. Man hält die beiden an der kurzen Leine. Falls die beiden die Lust dazu haben und nicht vorher die Beine hochlegen. 30 km vor dem Ende ist es mit der Schönheit vorbei.

20 km vor dem Ende sich Nelson Powless vom Team EF Education das Bergtrikot. Tadej Pogacar vom Team UAE hatte ihn kurz vorher vorbei gelassen. Das Peloton am Berg ein wenig abgehängt worden. Allerdings sind die meisten Favoriten vorne mit dabei. Es sind an die 30 Fahrer. Aber die abgehängten lassen die anderen nicht fahren. Es kommt noch ein letzter Anstieg. Neilson Powless scheint in der Form seines Lebens. Er hängt sogar die Kumpels aus der Führungsgruppe ab. Das ist eigentlich eine Situation die niemand so richtig gewollt hat.

https://twitter.com/ParisNice/status/1632408451799285

Deshalb wird er von rasenden Peloton gejagt und 7 km vor dem Ende eingeholt. Aber es kommt ka noch ein Berg und eine Sprintwertung. Diesmal passen die Fahrer auf. Am Ende des Berges wird die Sprintwertung abgenommen. Die holt Pogacar und  auch die 6 Bonussekunden. Das ist eine Ansage für Vingegaard von Jumbo Visma.

3 km vor dem Ende bilden sich die Sprinterzüge. 2 Kilometer können sie die Formationen in etwa einhalten. Doch ab dem roten Lappen kämpft wieder jeder gegen jeden. Tim Merlier von Soudal Quistep, der belgische Meister, gewinnt den Sprint  souverän. Sam Bennett von Bora hansgrohe wird Zweiter.

Ergebnis <<<<

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