Olav Kooij gewinnt den Münsterland Giro.

Münsterland Giro

Münsterland Giro Der Münsterland ist nicht der Baby Giro. Ob er aber die  inoffizielle Weltmeisterschaft der Sprinter, will ich mal dahingestellt lassen. Im Prinzip nennt sich jedes Rennen so, dass einigermaßen flach ist und mehr als drei Sprinter am Start hat. Im Fernsehen hängt das oft von dem Kommentatoren ab. Jeder hat da seiner speziellen Vorlieben.

Aber an sich ist der Münsterland Giro etwas  für die Herren mit den schnellen Beinen. So ist ein  Großteil der  Hautebrullee, äh, am Start. Obwohl die Schlussrunden wie immer sehr  winklig sind, zeigen sich hier die Sprinter besonders bemüht. Aufgrund der eckigen Gegebenheit kommt es eher selten zu einem Sprint royal. Vielmehr sind die Messis im Vorteil. Die, die sich im Kampf Mann gegen Mann behaupten können. Das war diesmal ein junge Holländer, obwohl der sich selber eher als Zeeländer bezeicnen würde, Olav Kooij von Jumbo Visma.

Jedenfalls war er auf der  kurzen Zielgeraden der Schnellste und ließ einem Max Walscheid vom Team Cofidis nicht Hauch einer Chance. Walscheid wurde dann auch noch von Jasper Stuyven vom Team Alepecin Deceuninck überspurtet. So wurden es nicht ganz die Punkte, die er sich für sein Team erhofft hatte.

Denn bald wird abgerechnet. Danach wird die UCI wohl zwei neue Teams in die World Tour aufnehmen und zwei in die Niederungen des Radsports absacken lassen.

In die Niederungen abgerutscht sind auch die Protagonisten der ersten Stunden. Aber eben nicht ganz. Denn sie holten sich die Bergwertung und die Zwischensprintwertungen. Dafür gibt es Geld und auch einen Platz auf dem Podium.

Ergebnis <<<<

 

 

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