Oktober 28, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Nils Politt versemmelt Eschborn Frankfurt.

3 min read

Wenn sie mich fragen, hatte der der gute Nils nie eine Chance bei Frankfurt Eschborn. Dazu waren viel zu gute Sprinter hier am Start. Mich hat mal wieder das Geschwätz der hessischen Fernsehreporter völlig genervt. Wir standen in Schlossborn an unserem gewohnten Platz. Kurz vor der Abfahrt Richtung Ruppertshainer. Da wo die Sonne lacht und genügend Licht für schnelle Verschlusszeiten ist. Auch bei bedeckten Himmel. Den  die braucht man, weil es da schon ordentlich kachelt. Man kann das schon bei der Jedermännern und Frauen testen. Wenn man rechtzeitig erscheint.

Über den Laptop und das Internet kann man sich auch den hessischen Rundfunk live einladen. Dafür darf man sich  allerdings allerhand Blödsinn anhören. Die Kommentatoren geben vor, die Vollprofis zu sein. Doch bei soviel Dönschiss bleibt meistens nur die Stummschaltung.

Ich weiß, die Leute am Straßenrand und im Fernsehen erleben zu ersten und einzigen Radsport live. Wir sind in Hessen und nicht in Belgien. Aber muss das Niveau so niedrig sein? Dieselben Plauzen, die das hohe Jan Ulrich  Telekomlied gesungen haben, machen hier ohne rot zu werden weiter.

Andererseits beantwortet man selber den Bedürftigen am Straßenrand auch gerne Fragen. Meine Frau freute sich , wie besonders gut ich vom Radsport erzählen konnte. Dem geneigten Publikum. Wir haben über Teams und Fischfutter geredet, aber über Doping ist kein Wort gefallen.

Doping, wo ist denn dat? In Stalingrad?

Also gut. Ich habe die Jungs in der Ausreißergruppe Fischfutter genannt. Die Leute am Straßenrand wollten nicht glaube, dass man nach 50 km Rennen und  6 Minuten Vorsprung noch eingeholt werden könnte. Ich weiß jetzt gar nicht, wer alles in dieser Gruppe war. Erst waren es 6, dann 4, dann 3.  An einen Namen kann ich mich erinnern. Den Dänen Norsgaard vom Team Movistar. Der hatte bei der Benelux Rundfahrt eine Ausreißergruppe durchgebracht. Hin in Hessen kam er dann aber mit über 5 Minuten Rückstand ins Ziel.

Immerhin, denn nur 91 Fahrer erreichten die Ziellinie. Das ist noch mehr, als es sonst bei solchen rennen üblich ist. Andrè Greipel  Und Rick Zabel gehörten nicht dazu. Greipel hatte bei der Tour of Britain noch einmal einen zweiten Platz im Sprint holen können. Die Berge im Taunus waren dagegen nichts mehr für den Hürther. So wollte er sich sicher nicht von seinem deutschen Publikum verabschieden.

In Frankfurt gab es mal wieder einen Massensprint. Diese sind zwar eher der Kategorie Messi zu zu ordnen. Wegen des guten Willens heißen sie aber heute Sprint royal. Resopal Lotto wäre die richtigere Bezeichnung. Gewonnen hat die Sache Jasper Philipsen. Obwohl ich den Belgier vom Team Alpecin Feniix ja  des öfteren während der Türkei Rundfahrt und der Tour de France als besten Leadoutman von  Mark Cavendish bezeichnet habe, hat er das Finish heute gerockt. War ja auch kein Cavendish dabei, nur ein Degenkolb und ein Ackermann. Dylan Groenwegen vom Team Jumbo Visma ist wie  André Greipel vorzeitig in den Bus gestiegen.  Der rast ja durch den Taunus. Mancher wünschte sich in der Situation,. dass er besser auf dem Rad sitzen geblieben wäre. Kotzbeutel sollen wohl nicht verteilt werden.

Ergebnis <<<<

 

 

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