Nach Putte-Kapellen kommt der belgische Winter.
Das Rennen heißt auch Afsluitingsprijs. Auf gut deutsch Abschlusspreis. Das letzte Straßenrennen der Saison in Belgien. Und die ist verdammt lang und hart. Die Jongens gehen jetzt in ihren verdienten Urlaub. Zwei Monate wird nicht über Radsport geredet.
Könnte man meinen. So war es vielleicht früher einmal. Aber schon bald wird das Rad wieder aus dem Keller geholt und man bereitet sich auf die neue Saison vor. Die beginnt in der Regel in Downunder. Da wo man bei der Weltmeisterschaft schon so erfolgreich war. Der belgische Weltmeister Remco Evenepoel hat deshalb ja auch gerade die höchste Auszeichnung im hiesigen Radsport bekommen. Irgend so ein Fahrrad aus Glas. Oder ist es wirklich ein Kristall?
Für einen anderen belgischen Streiter ist es wiederum der letzte Arbeitstag gewesen. Tedenfalls auf dem Profstraßenrennrad. Iljo Keisse von den Quicksteppern hätte sich beinahe mit einem Sieg verabschiedet. Der wurde ihm wohl von allen Fahren gegönnt. Nur halt von einem nicht so richtig. Denn Arne Marit vom Team Sport Vlaanderen hatte im letzten Moment noch was dagegen und den Reifen vorne.
Iljo Keisse wird sich dann wohl doch in Gent bei den Six Days noch einmal dem Publikum zeigen. Dann soll aber endgültig Schluss sein.
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