Gianni Vermeersch ist erster Gravel Weltmeister

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Die Straßenprofis haben sich gegen die Spezialisten durchgesetzt. Jedenfalls, wenn man die vorderen Plätze bewertet. Dabei darf man vergessen, dass viele dieser Jungs sich als Cyclocrosser hervorgetan haben. Nehmen wir als bestes Beispiel Mathieu Van der Poel. Der hat sich die Bronzemedaille geholt. Der dritte Platz entspricht nicht ganz seinen Erwartungen. Van der Poel wollte Weltmeister werden. Doch zwei andere Fahrer machten ihm ein Strich durch die Rechnung.

Der Belgier Gianni Vermeersch und der Italiener  Daniel Oss. Wie bei Weltmeisterschaften üblich, gibt es keine Profimannschften. Die Fahrer treten inden Nationalfarben an. Der Weltmeister darf sein Trikot nur bei den Gravelbewerben zeigen. Die kommen immer mehr in Mode. Die Fahrradindustrie braucht neue Märkte. Gravel ist in. Cyclocross führen Massen zu schwierig. Im Gelände steigt man eher aufs Mountainbike. Natürlich muss die Kiste dann auch einen starken Motor haben. 500 Watt sind üblich. 1000 Watt gern gesehen.

Die erste Gravel WM wurde in Venetien ausgetragen. Über 190 Kilometer wurden auf geschotterten Straßen gefahren. Daniel Oss und Giani Vermeersch  setzten sich schon frühzeitig ab und zeigten dem abwartenden Mathieu Van der Poel die lange Nase. Mit dem wollten sie mit Sicherheit nicht auf die Zielgerade kommen. Auch die Begleiter von Van  der Poel wollten das nicht. Da Van der Poel die beiden Führenden alleine nicht mehr einholen konnte, musste er sich mit Platz drei zufrieden geben.

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