Merlier gewinnt den Scheldepreis

Wie allseits bekannt, ist der Scheldpreis die inoffizielle Weltmeisterschaft der Sprinter. Oder sagt man da im Radsport offiiziös. Bitte sein sie mir nicht bös.

Man fährt eigentlich gar nicht so richtig an der Schelde lang, sondern einmal unter der Schelde her. Dann geht es mitten durch Zeeland nach Brabant und später an den Albertkanal. Dort fährt man ein runden um Schóten bis dann da auch aufhört. Der Start ist allerdings in Terneuzen und das liegt in nun mal an der Schelde.

Man kann dort auch sehr Skifahren. Zu jeder Jahreszeit. Denn die haben dort eine wunderschöne Skihalle. Ziemlich futuristisch. Ohne das Alm Dudler Gedöns wie Neuß oder Heerlen. Aber unter dem Tunnel durch fahren kann man auch. Wie sind allerdings immer mit unseren Segelboot auf dem Wasser nach Terneuzen gefahren.

Die Strecke ist so ziemlich potteben. Es sei denn, sie würden die Ausfahrt aus dem Scheldetunnel als Bergkriterium werten. 15 m Anstieg sollen es sein. 

In Schoten gab es dann den Sprint der Topsprinter. Eine Gruppe von rund dreißig Jungs machte die Sache unter sich aus. Die deutschen Fahrer waren allerdings da nicht mehr die Leut. Es kam zum Duell zwischen Tim Merlier und Jasper Philipsen. Die beiden ehemaligen Teamgefährten bekämpfen sich in diesem Jahr bis auf Messer. Diesmal hat Tim Merlier vom Team Soudal  Quickstep gewonnen und der Fahrer vom Team Alepecin Decunninck hätte sich sicher gewünscht, das er bei der Baskenland Rundfahrt mitgefahren wäre. Jasper Philipsen ist nicht gerne Zweiter geworden.

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