Mai 17, 2021

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Profi Radsport

Knappe Entscheidung beim Amstel Gold Race

2 min read

Wout Van Aert oder Tom Pidcock? Die Juroren mussten lange rätseln wer von den beiden das Rennen gewonnen hatten. eigentlich beide. Denn auch das geübte Auge des Betrachters konnte an der Ziellinie keinen Unterschied erkennen. Schließlich entschied die Technik zugunsten von Wout Van Aert vom Team Jumbo Visma. Ich will nicht hoffen, dass dem lokalen Team aus werbetaktischen Gründen der Vorzug gegeben wurde.

Wie immer beim Amstel, fiel die Entscheidung recht.  Bei der letzten Ausgabe erschien Mathieu Van Poel auf den letzten Metern und holte sich noch den Sieg. Böse Zungen behaupten, er hätte auf die eine Minute Rückstand auf dem vorletzten Kilometer nur mit  Hilfe eines Pressemotorads dichtfahren können. 

Die diesjährige Ausgabe des Amstel war ein wenog eingekürzt. Wegen Corona hatte man sich für eine 17 km lange Runde um Valkenburg entschieden. Auch waren es 50 Kilometer weniger wie gewohnt. So ließ man der Spitzengruppe wie üblich über 4 Minuten Vorsprung. Wie üblich wurden die Jungs dann in der vorletzten Runde eingeholt.

In der letzten Rund wurde der Cauberg nicht mehr angegangen. Deshalb entschieden sich die Favoriten des Tages dort in der Vorletzten für die Attacke. Drei Fahrer konnten sich absetzen. Pidcock, Van Aert und Schachmann. Es War schon vorher klar, das Schachmann im Sprint keine Chance hat. Er versuchte aber auch vorher nichts und ließ auch von Stehversuchen der beiden Hauptakteure nicht beeindrucken. Ich will jetzt nicht sagen, da hat sich ein Schaf gemütlich auf die Schlachtbank führen lassen. Es sah zwar aus, aber vielleicht hatte der Fahrer vom Team Bora hansgrohe, der zuletzt Paris NIzza gewonnen hatte, einfach keine Reserven mehr.

Ergebnis <<<<<

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