Katalonien Rundfahrt. 1 Etappe

Ja, es ist wieder soweit. Die Katalonien Rundfahrt lockt die Zugvögel in den Süden zurück. Zumindest diejenigen, die sich in der Hölle des Nordens nicht so wohl fühlen. Also im Prinzip alle normalen M;enschen. Jetzt radeln die Jungs nicht die ganze Zeit im Schatten der Zitronenbäume, denn die Rundfahrt geht auch ab und zu mal in die Pyrenäen. Aber gefühlt ist es doch etwas anderes, wenn man ab und zu das blaue Meer statt der aufgelegten Kohlehalden sieht. Der Song der Walkersbrother`s liegt bestimmt auf den Kopfhörern der Jungs, die versuchen die Pflastersteine neu zu polieren. The sun is shining anymore.

Reden wir lieber von Zitronen. Die Rundfahrt hat eine Länge von  1179 km. 2 Etappen werden als Bergetappen bezeichnet, aber die anderen haben es auch oft auch in sich. Für die Sprinter gibt es nur wenig zu tun. Ein paar sind dennoch dabei Greipel, Bauhaus, Hodeg und Matthews geben sich die Ehre. Der Rest besteht eher aus Herren, die in den Bergen zu Hause sind. Dazu kommen wir aber sicherlich noch.

Heute steht eine durchwachsene Etappe auf dem Programm. Die Etappe hat eine Länge von 164 km. Neben Bergen der ersten und zweiten Kategorie werden wir dann eine flache Ankunft am Meer erleben. Wird das Rennen hart gefahren, könnten sich die Puncher um die Ehre streiten. Die Erfahrung der letzten Jahre räumt den den Sprintern zumindest eine Chance ein. Schauen wir mal.

Thomas DeGendt von Lotto Soudal führt eine Ausreißergruppe durch die Berge. Die Jungs haben 150 km vor dem Ende schon einen Vorsprung von einer Minute herausgefahren. Die dicken Kinken kommen noch.

Den letzten Anstieg der ersten Kategorie bestreitet Thomas DeGendt alleine. Er hat 55 km vor dem Ende noch über drei Minuten Vorsprung vor dem Peloton. Im Peloton sitzen die Topfahrer der Ausdauerszene. Wir reden von Froome, Quintana, den Yates Brüdern und einigen mehr. Ob Egan Bernal sich jetzt schon durchsetzen kann wird sich zeigen.

 

Thomas DeGendt von Lotto Soudal zeigt sich auch in der Abfahrt. 30 km vor dem Ende hat er 4:36 Minuten Rückstand. Mit dem Rückenwind sollte er die letzten Kilometer ins Ziel alleine schaffen. Thomas DeGendt kennt seine Qualitäten und man kennt die Qualitäten von DeGendt. Nach einer Weile gibt das Peloton auf und DeGendt holt sich den Sieg mit 2:40 Minuten. Allein Max Schachmann von Bora hansgrohe fährt 5 km vor dem Ende noch einmal weg und rettet sich als Zweiter ins Ziel. Den Sprint des Feldes verliert André Greipel an Michael Mattews. Irgendwann lässt Greipel die Beine stecken.

Ergebnis >>>>

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