Gröden. Nach einer Viertelstunde see(h)krank.
Nicht, dass sie mich für einen ewigen Nörgler halten. Ja, die Jungs fahren wieder Alpin. Ja, die Sonne scheint und ja, man hat den den Schnee von der Piste bekommen. Also alles toll. Die Landschaft ist weiß verzaubert und die Kunstschneepiste wunderbar präpariert.
Was gibt es also snoch zu sagen? Das die deutschen Athleten momentan mit heruntergelassenen Hosen fahren und sich freuen, wenn das viele Geld, welches man in sie gesteckt hat, nicht jedes Wochenende bewiesen werden muss? Zugegeben im Moment ist so, dass da Jungs vorne sind, die gerade bei der Skischule ausgelernt haben. Aber ist das Können oder nur die reine Unwissenheit?
Kommen wir aber zum Thema Seekrankheit. Oder besser Sehkrankheit. Die Symptome sind die gleichen. Man sucht nach einiger Zeit verzweifelt die Kotztüte. Ich muss das wissen, ich mit 16 schon Berufsseemann geworden. Damals hatten wir noch die gute alte Reeling.
Seit Gröden ist das aber anders. Man versucht irgendwie verzwiefelt Kosten einzusparen und setzt nun Dronen ohne Ende ein. Die rasen den Jungs hinterher bis zur Verzweiflung. Die bricht bei den Zusschauern aus, ob der ungewohnten Sehgewohnheiten. Wir sehen ja normal so einen Burschen an uns vorbeiflitzen und verfolgen ihn nicht aus der Geierperspektive. Nach vier Fahrten ist man reif für die Tüte. Besser noch man schaltet ab. Das kann das Leben retten.
Jetzt weiß ich auch warum so viele Abfahrtsrennen bisher nicht ausgetragen werden konnten. Die Wetterbedingungen ließen keine Dronenflüge zu.
Gewonnen hat übrigens so ein Hallodri mit hoher Startnummer. Den hatte eigentlich keiner auf der Rechnung. Ein paar andere Jungs aus den hinteren Reihen sind aber auch weit nach vorn gekommen. Das wird den arrivierten Fahrern gar nicht schmecken.
Ergebnis <<<<
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