Grand Prix Fourmies. Was für die Sprinter.

Nachdem es zur Vuelta nicht mehr viel zu sagen gibt und die Tour of Britain wegen des Todes der Queen abgebrochen wurde, rückt der GP Fourmies ein wenig mehr in den Mittelpunkt, als es er sonst vielleicht tun würde.
Wir waren in der Gegend dieses Jahr schon. Mit der Tour de France. Allerdings mehr auf der belgischen Seite. Die Gegend ist dort wesentlich hügeliger.
Der Grand Prix Formies ist nämlich was für die Sprinter. Da sind einige Kaliber mit am Start. Insbesondere the Pocket Rocket, Dylan Groenewegen, Fabio Jaboksen, Nrnaud de Lie und noch so ein paar von den Typen, denen man einen Sieg zutrauen kann.
Das Rennen hat eine Länge von 197 km. Zum Ende werden ein paar Runde um Formies gefahren. Die Ausreißer haben 30 Kilometer vor dem Ende einen Vorsprung von rund einer Minute. Sie sind also in der Range. Der unglücklichen Sprinterrange. Das heißt, sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach eingeholt werden.
Obwohl die Vuelta schon fast Geschichte ist, wird immer noch um den Abstieg gekämpft. Es geht für die Aufsteiger nicht mehr darum, dass sie Aufsteigen. Das ist klar. Falls sie wollen. Es geht nur noch darum welche World Tour Mannschaft in die zweite Liga muss. Mit gewissen finanziellen Nachteilen für die Betroffenen.
Deshalb setzen die betroffenen Mannschaften ordentlich firepower, wie gewisse holländische Kommentartoren sagen würden, ein. Ein Sieg muss her. Koste es was es wolle. Wir werden nächste Woche noch einmal etwas zu den Punkten sagen. Wenn die offizielle Punkte liste der UCI herausgegeben wird.
20 Kilometer vor dem Ende haben die 4 Ausreißer nur noch dreißig Sekunden. Ich will deshalb kurz mal nennen. Da haben wir Taco van der Hoorn, Louis Blouwe, Milan Fretin, Nicolas Debeaumarche. es sind wohl noch drei Runden. Doch die vier werden mit einiger Sicherheit nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun haben.
Somehow Taco van der Hoorn resisted until 3 km to go, now we prepare the sprint for Alexander Kristoff!#GPFourmies 🇫🇷 pic.twitter.com/h2gYGJoYwd
— Intermarché-Wanty-Gobert (@IntermarcheWG) September 11, 2022
So kommt es. Ihr Vorsrung schmilzt in den letzteb beiden Runden wie die Butter in der heißen Bratpfanne. Dann kommt es zum Massensprint fourmiesdable. Den kann Caleb Ewan von Lotto Soudal für sich entscheiden. Dylan Groenwegen wird nur Zweiter. Das gibt wieder wertvolle Punkte für Lotto Soudal. Auch Caleb dürfte sich freuen. Er nun seit der Deutschland Tour sein zweites Rennen gewonnen. Ob da die Anwesenheit von Roger Kluge eine gewisse Rolle spielt?
Ergebnis <<<<
🇫🇷 #GPFourmies
— Lotto Soudal (@Lotto_Soudal) September 11, 2022
🥳🥳🥳@CalebEwan takes the team's 25th victory of the season at the GP Fourmies! 🤩 pic.twitter.com/7oQwV0LrAC
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