Giro D’Italia. Zu Beginn ein weiterer Ruhetag.

 

Also ganz kann man das nicht sagen. Direkt nach dem Start in Pompei zeigten sich einige Fahrer. Zwar konnten sich Clarke und De Marchi  alleine in Szene setzen, aber dahinter versuchten es zu nächst vielle da mit zu reisen. Da ging der Mut an der Spitze schon mal runter. Das Peloton war wieder auf 5 Sekunden herangekommen. Doch dann gab es die Baraga und man hatte sich wohl entschlossen die beiden alleine fahren zu lassen.

Heute gibt es wieder einen Schlussanstieg. Der Berg  1400 hoch und da kann man doch noch einiges richten. Allerdings gibt es in  der Mitte noch einige nicht unrelevante Hügel. Die wurden natürlich genutzt. Trotzdem blieben die Jungs an der zunächst ungeschoren.

Simon Geschke vom Team Cofidis will es heute wissen. Der Anstieg kommt ihm entgegen. Außerdem geht es wieder in den Norden.

Geschkes große Verfolgergruppe findet an Anschluss an die zwei Spitzenfahrer. Unter den nun 23 Fahrern ist auch Max Schachmann von Bora hangrohe. Geschke  holt sich die erste Bergwertung des Tages. Damit dürfte er zwei Freunde weniger haben. Im Feld macht man nun den Mittagsschlaf. Nachdem man den alten Hund, den rosa Pyro Rauch und auch den Felsen, der kurzfristig von der Straße geräumt wurde, hinter sich gelassen hat, lässt man sich Zeit. 49 km hat das Peloton 4 Minuten Rückstand.

Der beste Bergfahrer in der Gruppe ist  der Franzose Romain Bardet von DSM mit etwas mehr als 7 Minuten und 30 Sekunden Rückstand auf Pogacar. Dem wird es Pogacar sicher nicht schenken wollen. Zwar hat Filippo Zana nur knapp 7 Minuten Rückstand und ist noch etwas besser als Bardet rankiert, aber ich schätze ihn nicht so stark am Berg  wie Bardet ein. Mal sehen. Gewonnen am Berg hat Zana ja schon einmal. Im letzten  Jahr. Ein Zweiersprint mit einem Franzosen war es.

Es gibt Neuigkeiten von der 16. Etappe. Man wegen der Wetterumstände . Natürlich ist wieder der Stelvio, der die Schwierigkeit macht. Dafür fährt man wenig durch die Schweiz. Doch dann an Ort und Stelle mehr.

Die Ausreißer werden gelassen. Pogacar ist kein Kannibale. Eine Sprintwertung wird von einzelnen aus der Spitzengruppe zum Angriff genutzt. Die deutschen Fahrer träumen mal wieder vom Sieg. Man schön gemütlich zu , wie das Rennen entschieden wird.

Jan Tratnik von Jumbo Visma ergreift als erstes die Initiative. Nur Bardet und Julian Paret Peintre können folgen. Tratnik hält lang die 30 Sekunden, doch 3 km vor dem Ende kommt der Angriff der Verfolger. Tratnik wird zunächst von Paret Peintre niedergemacht, dann von Bardet. So sehr es Bardet auch versucht, den schmächtigen 50 kg Mann Paret Peintre kann er nicht einholen. Ich wundere mich immer, wie solche Hungerhaken die Kraft am Berg entwickeln können. Aber die Kilos entscheiden wohl das Rennen.

Der Sieger der Herzen ist übrigens auch ins Ziel gekommen. Wenn sein Team Cofidis so weitermacht, werden sie 2026 in der zweiten Ligen spielen müssen

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