Giro d’Italia. Spektakel am Mont Lussari.

Das letzte Bergzeitfahren beim Giro ist so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Bei den meistens Jungs geht um nichts mehr und so freut man sich wenn sie auf einem Rad den Berg hochfahren. Ich meine das für das Zweirad.. Der Wheelie durch die Massen und nachher entspannt nach Rom fahren.

Das Rennen heute ist mehrfach unterteilt. Zum einen werden auf der Hälfte der Strecke die Räder gewechselt. Kurz vor dem 1000 Meter hohen Anstieg tauscht man die Zeitfahrmaschine wieder gegen das etwas leichtere Bergrad. Zum anderen ist das Rennen in Abschnitte unterteilt. Es gibt drei Gruppen. Nach jeder gibt es eine Pause. Dann werden die Fahrer und die Begleitmotorräder vom Berg geholt. Bevor es dann mit der nächsten Gruppe weitergeht.

Der Anstieg ist nämlich ziemlich schmal. Es dürfen keine Autos die Jungs begleiten. Der Mechaniker muss das Ersatzrad 30 Minuten auf dem Motorradbuckel hinterher schleppen. 

Für die Jungs der ersten Gruppe gibt fast überhaupt keinen Stress. Die Karenzzeit ist großzügig bemessen und so kann man seinen Spaß haben. Das geht von Abklatschorgien mit den Zuschauern bis hin zum ausgeprägten Wheeliefahren. Viele wollen hier mal zeigen, dass sie Peter Sagan in nichts nachstehen. Dazu die bengalischen Rauchkerzen. Kann Radsport schöner sein?

Die Bestzeit in dieser Gruppe liegt so bei 48 Minuten. Wenn es später am Tag um die Wurst geht, soll man 42 Minuten für die 18,6 Kilometer benötigen. Sagen die Experten voraus.

Die zweite Runde geht an einen jungen Amerikaner. Er verbessert die Bestzeit auf 46 Minuten. Doch dann kommt Gruppe drei mit den Favoriten. Thomas sieht zu Beginn nicht schlecht aus. Als Roglic dann auch noch die Kette abspringt und er dadurch sicherlich 10 Sekunden verliert sind die Messen eigentlich gesungen. Doch der Slowenen vom Team Jumbo Visma fängt sich wieder und setzt die neue Bestzeit. Thomas dagegen schwächelt auf den letzten Kilometern und verspielt seinen Vorsprung um ein 14 Sekunden.

Damit Ist Primoz Roglic der endgültige Leader der Rundfahrt und fährt morgen mit den rosa Trikot durch Rom. Gratulation.

Ergebnis <<<<

 

Das könnte interessant sein Powered by AdWol

Tour de France 2026. Barcelona leuchtet gelb.

  Gestern Abend, am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, hat die Tour de France ihre 113. Ausgabe offiziell eröffnet. Zwei Tage vor dem Start wurden die 23 Teams mit ihren 184 Fahrern in Barcelona vorgestellt – nicht in einer Halle, sondern auf offener Straße, mit der Sagrada Família als Kulisse. Die Zeremonie begann gegen 18:30 Uhr und folgte einem für Barcelona typischen Drehbuch: Die Mannschaften rollten im Schritttempo vom modernistischen Hospital de Sant Pau los, fuhren die komplett gesperrte Avinguda Gaudí hinunter und wurden direkt vor den Türmen Gaudís einzeln auf die Bühne gerufen. Die Stadt hatte den Korridor bewusst gewählt, um aus einem protokollarischen Akt ein kulturelles Weltereignis zu machen. Zehntausende säumten die Strecke. Sportstadtrat David Escudé, einer der Architekten des Grand Départ, sagte im Vorfeld, Barcelona habe seit den Olympischen Spielen 1992 nichts Vergleichbares mehr erlebt. Nur drei Wochen nach dem Besuch von Papst Leo XIV. stand die Sagrada Família damit erneut im Zentrum eines globalen Medienmoments – diesmal mit Rennrädern statt Messgewändern. Wer stand auf der Bühne Der Titelverteidiger kam zum Schluss. Traditionell schließt das Team des Vorjahressiegers die Parade. Kurz vor 20 Uhr rollte das UAE Team Emirates von Tadej Pogačar als letztes vor die Basilika. Der Slowene jagt in diesem Jahr seinen fünften Toursieg und damit den Anschluss an die ewigen Rekordhalter Merckx, Hinault, Anquetil und Indurain. Direkt davor: Jonas Vingegaard mit Visma–Lease a Bike, der nach starkem Frühjahr den nächsten Anlauf nimmt, und Frankreichs großes Talent Paul Seixas, dem viele bereits die Rolle des dritten Favoriten zuschreiben. Besonders laut wurde es für Caja Rural. Das spanische ProTeam erhielt eine der Wildcards und startet erstmals seit über zehn Jahren wieder bei der Tour – als zweites spanisches Team neben Movistar. Mit den Katalanen Abel Balderstone und Joel Nicolau hatte es gleich zwei Lokalmatadoren im Aufgebot. Insgesamt wurden alle 23 Mannschaften vorgestellt – die 18 WorldTeams plus Tudor, Q36.5, Cofidis, TotalEnergies und Caja Rural. Während die Fahrer auf der Rampe posierten, sprachen die Kapitäne parallel im Auditorium von Sant Pau mit der internationalen Presse, ein neues Format, um den engen Zeitplan zu entzerren. Warum Barcelona Es ist erst das dritte Mal, dass die Tour in Spanien startet – nach San Sebastián 1992 und Bilbao 2023 – und das erste Mal in Barcelona. Die Stadt hat bereits 1957, 1965 und 2009 Etappen beherbergt, doch ein Grand Départ ist eine andere Dimension. Tour-Direktor Christian Prudhomme sprach von einer Herzenswahl, Bürgermeister Jaume Collboni von einem neuen Kapitel für eine Stadt, die schon Fußball-WM, Olympia und America’s Cup gesehen hat. Wie geht es weiter Schon am Samstag, 4. Juli, fällt der erste sportliche Startschuss: ein Mannschaftszeitfahren über 19,7 Kilometer, das am Forum beginnt, an der Sagrada Família vorbeiführt und nach zwei Anstiegen zum Olympiastadion auf dem Montjuïc endet. Anders als früher gibt es keine einheitliche Teamzeit – jeder Fahrer bekommt seine individuelle Zeit für das Gesamtklassement. Am Sonntag folgt die zweite Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona, am Montag verlässt der Tross Katalonien in Granollers Richtung Pyrenäen. Gestern ging es aber noch nicht um Sekunden. Es ging um Bilder: 184 Fahrer im Abendlicht, die Basilika im Rücken, eine Stadt, die sich selbst als Welthauptstadt des Sports inszeniert. Barcelona hat die Teampräsentation nicht einfach abgehalten – es hat sie zu einer Prozession gemacht. Und damit den Ton gesetzt für eine Tour, die schon vor dem ersten Pedaltritt historisch wirkt. https://www.facebook.com/share/v/1BJRJZbKEJ/  

DM Radsport der Maenner. Vier Traeumer und ein harter Engel.

Deutsche Straßen-Meisterschaften 2026 – die Elite der Männer Im grünen Herz Deutschlands ging es Ende Juni richtig zur Sache. Vom…

Philipsen räumt ab – Der perfekte Heimsieg bei der Baloise Belgium Tour 2026

Philipsen räumt ab – Der perfekte Heimsieg bei der Baloise Belgium Tour 2026 bild mit ki…

Please follow and like us:
RSS
Follow by Email
YouTube
Instagram