Giro d’Italia. Pogacar ist wiieder daaa.

Zugegeben. Der Buchmann  hat mir gestern nicht so gut gefallen. Da tackert einer anderthalb Kilometer aus einer großen Gruppe am Berg los, holt sich einen großen Vorsprung heraus und sieht wie der sichere Sieger aus. 

Dann tut er 100 m vor Ziel so als ob ihn die Sache nichts mehr angeht und macht ein blödes Gesicht, als die längst geschlagene Meute  auf den letzten 10 Metern wieder vorbei fährt. Das Ganze eindrucksvoll vorgetragen im Deutschen Meistertrikot. Also kranke Frösche könnten das nicht besser machen. Bei der Tour de France will man sich aber anderes dressen. Bin mal gespannt, ob ein paar fliegende Bullen die Frösche ablösen.

Bei Giro d’Italia ist das ja ganz anders. Die Rollen sind klar verteilt. Es geht lange nicht mehr um den Sieg, ob wohl noch 14 Etappen vor uns haben. Man kämpft um Platz zwei. Und da hat dann ein Daniel Felipe Martinez aus Kolumbien heute aufgezeigt, dass er zumindest gewillt ist hier ein Wörtchen mitzureden. das ist gut für Bora hansgrohe. Die hatten ja mit Jay Hindlay schon mal einen ganz oben auf dem Treppchen.

Heute gab es die die Bergankunft in Prati di Tivo. Das ist irgendwo am Arsch der Welt in den Abruzzen. Manche sagen ja, wenn du es in Prati di Tivo  schaffts schaffts du es überall. Sagen aber die zwei drei Einheimischen.

Pogacar ist es bekanntlich ziemlich egal wo und wie er siegt. Hauptsache das. Und warum nicht in Prati di Tivo. Martinez, der nicht mit Vornamen Lenny heißt, von Bora hansgrohe war dagegen für den zweiten sehr sehr froh. Der er konnte sich an den Hacken von Pogacar festkrallen. Was sein direkter Konkurrent Geraint Thomas von den Ineos Grenadieren nicht konnte. Der Zeitabstand war zwar minimalst, aber aufgrund der Bonussekunden ist nun Martinez anstelle von Thomas an die zweite Stelle gerutscht.

Obwohl in dieser Angelegenheit selbstverständlich noch nicht das allerletzte Wort gesprochen wurde, ist das schon ein Anlass zur Freude. Vor allem für Daniel Felipe Martinez.

Ergebnis <<<<

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