Giro d’Italia. Neapel sehen und sterben.

Ein Bilderbuchtag in der italienischen Provinz. Auf dem Weg nach Neapel fuhr sogar mal wieder am Monte Cassino vorbei. 214 Kilometer waren es und sie wurden angeführt vom Team Polti.  Die zwei Jungs träumten sicher von den italienischen Nächten in Napoli. Oder sie hatten das alte Lied noch in den Ohren. Zwei kleine Italiener, die träumten……. usw. Sind hier nicht beim Eurovision Songkontest sondern beim Radsport.

Jedenfalls durften die beiden ziemlich lange träumen und den Grüßaugust für die zahlreichen Fans am Straßenrand machen. Das wird in Werbeminuten für den Sponsor abgerechnet. Man kämpft zwar offiziell um die Punkte in der Sprint und Bergwertung. Letztendlich geht es aber nur um Medienpräsenz.

Die war dann aber irgendwann mal vorbei. Als es in der Gegend von Neapel zur Sache ging. Besonders hervorgetan hat sich da ein gewisser  Julian Alaphilippe vom Team Soudal Quickstep. Er konnte mit seinem Partner zunächst die Poltileute einholen und dann auch noch seinen Begleiter abhängen.

Genützt hat das aber alles nichts, denn in seinem Kerngebiet, dem letzten Anstieg wurde er von Jonathan Narvaez überrollt. Der hielt sich auf den letzten fünf Kilometern prächtig und ich hätte fast eine Banane darauf gewettet, dass er gewinnt. Doch dann überwältigte ihn die Meute auf den letzten 20 Metern. 

Der Junge hat gekämpft wie ein Löwe, doch am Ende hat er sicher genau so blöd geguckt wie Buchmann in Ungarn. 

Gewonnen hat die Sause dann der Holländer Olav Kooij vom Team Jumbo Visma. Ich hoffe nun wirklich, dass der Rest der Überschrift für einen der Jungs nicht eintreffen wird. Muss ja auch wirklich nicht. Braucht kein Schwein.

Ergebnis  <<<<<

 

 

 

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