Giro d’Italia. Mal ein wenig ausschnaufen.
Die Jungs waren wirklich gebeutelt in den letzten Tagen. Gestern ging es noch. Am Start ein wenig Sonnenschein und erst zum Schluss dann ein wenig Regen. Alles in allen ein erholsamer Tag. So wie heute auch. Man sagt zwar, dass ganz Norditalien abgesoffen ist. Aber die Presse lebt halt auch von Verallgemeinerungen.
Warm up 🔥#Giro #GirodItalia pic.twitter.com/4Y4bdCW4S2
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 18, 2023
Trotzdem die Aussichten für die nächsten Tage sind nicht besonders. Man wollte eigentlich über den Grpßen St. Bernhard Pass in die Schweiß waren. Da liegt aber soviel Schnee, dass man den Tunnel nehmen muss. Und sehe ich mir die Wetterprognose für morgen an, dann kann es da oben auch schuppig werden. Schließlich ist man auf einer Höhe von 1900 Metern oder so.
Amid hills, plains and vineyards, today's stage winks at breakaway specialists 📈
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 18, 2023
Tra colline, pianure e vigneti la tappa di oggi strizza l’occhio agli specialisti della fuga 📈
🟠 @NamedSport #Giro #GirodItalia #PiemonteSport #viviltuosport pic.twitter.com/WLZJhngw4P
Für heute gibt es erst mal Entwarnung. Ein paar Wolken. Bedeckter Himmel und sonst nichts. So hat sich eine große Gruppe auf die Reise gemacht. 30 Leute sind es. Keiner ist eine wirkliche Gefahr für die Favoriten. Außer vielleicht Patrick Konrad vom Team Bora hansgrohe. Der hat gut acht Minuten Rückstand auf den Leader der Rundfahrt.
Immediately following his involvement in a crash during today’s stage 11 of the #Giro, @taogeoghegan was transported to a local hospital in Genoa.
— INEOS Grenadiers (@INEOSGrenadiers) May 17, 2023
After further assessment, imaging confirmed that Tao had sustained a fracture of the left hip which will require surgery (1/2) pic.twitter.com/snqoRUuMlc
Das Peloton wird den Abstand also in diesen Grenzen halten wollen. Die Sprinter werden eh kein besonderes Interesse auf dieser gut 185 Kilometer langen Etappe haben. Denn auf der Zusatzrunde bei Rivoli gibt es einen dicken Berg. Da werden die nicht rüber kommen.
🔥 4 riders have gained a further 2'26'' gap on the original breakaway group 🇬🇧https://t.co/j8ggiiKeUQ
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 18, 2023
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🔥 Dal gruppo di testa 4 corridori hanno attaccato e viaggiano con 2'26'' di vantaggio 🇮🇹 https://t.co/aq05MBZDGv#Giro #GirodItalia pic.twitter.com/af465ENsZ9
118 Km vor dem Ende haben die 30 Ausreißer einen Vorsprung von 3:30 Minuten Vorsprung. Zwei Burschen sind für die anderen Haie besonders gefährlich. Mads Pedersen und Michael Matthews sind für ihre Fähigkeiten bekannt. Mit ihnen will man sicherlich nicht auf der Zielgeraden erscheinen.
Dann wird es doch noch ein Scheißtag. Auf dem Regenradar habe ich es nicht gesehen. Aber plötzlich ist
es da. Das Scheißwetter. Es ist das kleinste Regengebiet der Welt. Nur rund um Turin. Hat sich wahrschlich extra für den Giro was vorgenommen. Hey, Petrus wir fahren nach Rom, jetzt mach mal halb lang.
Irgendwann setzen sich 4 Fahrer ab. Mit dabei ist NIco Denz von Bora hansgrohe. Patrick Konrad ist im versteckt bei den Verfolgern. Zu dieser Gruppe hält man einen Abstand von Rund vier Minuten. Noch sind 69 km zu fahren.
Es sieht irgend wie aus, dass die Gruppe mit Nico Denz durchkommt. Dann könnte Denz der Favorit sein. Warten wir es ab. Denz kommt mit den Jungs über den Berg. Und tatsächlich, am Ende können die beiden anderen nicht schlagen. Nico Denz gewinnt seinen erste Giro Etappe. Da wird die Brust stolz geschwellt sein.
🇩🇪 @NicoDenz wins in Rivoli!
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 18, 2023
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🇩🇪 @NicoDenz vince a Rivoli!#Giro #GirodItalia pic.twitter.com/m30RR5hCR5
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![]() | Tour de France 2026. Barcelona leuchtet gelb. Gestern Abend, am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, hat die Tour de France ihre 113. Ausgabe offiziell eröffnet. Zwei Tage vor dem Start wurden die 23 Teams mit ihren 184 Fahrern in Barcelona vorgestellt – nicht in einer Halle, sondern auf offener Straße, mit der Sagrada Família als Kulisse. Die Zeremonie begann gegen 18:30 Uhr und folgte einem für Barcelona typischen Drehbuch: Die Mannschaften rollten im Schritttempo vom modernistischen Hospital de Sant Pau los, fuhren die komplett gesperrte Avinguda Gaudí hinunter und wurden direkt vor den Türmen Gaudís einzeln auf die Bühne gerufen. Die Stadt hatte den Korridor bewusst gewählt, um aus einem protokollarischen Akt ein kulturelles Weltereignis zu machen. Zehntausende säumten die Strecke. Sportstadtrat David Escudé, einer der Architekten des Grand Départ, sagte im Vorfeld, Barcelona habe seit den Olympischen Spielen 1992 nichts Vergleichbares mehr erlebt. Nur drei Wochen nach dem Besuch von Papst Leo XIV. stand die Sagrada Família damit erneut im Zentrum eines globalen Medienmoments – diesmal mit Rennrädern statt Messgewändern. Wer stand auf der Bühne Der Titelverteidiger kam zum Schluss. Traditionell schließt das Team des Vorjahressiegers die Parade. Kurz vor 20 Uhr rollte das UAE Team Emirates von Tadej Pogačar als letztes vor die Basilika. Der Slowene jagt in diesem Jahr seinen fünften Toursieg und damit den Anschluss an die ewigen Rekordhalter Merckx, Hinault, Anquetil und Indurain. Direkt davor: Jonas Vingegaard mit Visma–Lease a Bike, der nach starkem Frühjahr den nächsten Anlauf nimmt, und Frankreichs großes Talent Paul Seixas, dem viele bereits die Rolle des dritten Favoriten zuschreiben. Besonders laut wurde es für Caja Rural. Das spanische ProTeam erhielt eine der Wildcards und startet erstmals seit über zehn Jahren wieder bei der Tour – als zweites spanisches Team neben Movistar. Mit den Katalanen Abel Balderstone und Joel Nicolau hatte es gleich zwei Lokalmatadoren im Aufgebot. Insgesamt wurden alle 23 Mannschaften vorgestellt – die 18 WorldTeams plus Tudor, Q36.5, Cofidis, TotalEnergies und Caja Rural. Während die Fahrer auf der Rampe posierten, sprachen die Kapitäne parallel im Auditorium von Sant Pau mit der internationalen Presse, ein neues Format, um den engen Zeitplan zu entzerren. Warum Barcelona Es ist erst das dritte Mal, dass die Tour in Spanien startet – nach San Sebastián 1992 und Bilbao 2023 – und das erste Mal in Barcelona. Die Stadt hat bereits 1957, 1965 und 2009 Etappen beherbergt, doch ein Grand Départ ist eine andere Dimension. Tour-Direktor Christian Prudhomme sprach von einer Herzenswahl, Bürgermeister Jaume Collboni von einem neuen Kapitel für eine Stadt, die schon Fußball-WM, Olympia und America’s Cup gesehen hat. Wie geht es weiter Schon am Samstag, 4. Juli, fällt der erste sportliche Startschuss: ein Mannschaftszeitfahren über 19,7 Kilometer, das am Forum beginnt, an der Sagrada Família vorbeiführt und nach zwei Anstiegen zum Olympiastadion auf dem Montjuïc endet. Anders als früher gibt es keine einheitliche Teamzeit – jeder Fahrer bekommt seine individuelle Zeit für das Gesamtklassement. Am Sonntag folgt die zweite Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona, am Montag verlässt der Tross Katalonien in Granollers Richtung Pyrenäen. Gestern ging es aber noch nicht um Sekunden. Es ging um Bilder: 184 Fahrer im Abendlicht, die Basilika im Rücken, eine Stadt, die sich selbst als Welthauptstadt des Sports inszeniert. Barcelona hat die Teampräsentation nicht einfach abgehalten – es hat sie zu einer Prozession gemacht. Und damit den Ton gesetzt für eine Tour, die schon vor dem ersten Pedaltritt historisch wirkt. https://www.facebook.com/share/v/1BJRJZbKEJ/ |
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