Dezember 3, 2020

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Giro d’Italia. Kein Bock auf schlechtes Wetter

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Radsport

Azzuro Azzuro, das Lied hat Adriano  Celentano weltberühmt gemacht. Daher erwarten die meisten Menschen, dass im Land der Zitronen immer die Sonne scheint. Das es auch ordentlich plästern kann und teilweise mehr Regen fällt als in brutto Germania, das vergessen die meisten. Auch heute ist so ein Tag, wo die Regenwolken in den Bergen festhängen. Dazu ist es arschkalt.   

Die Jungs haben deshalb beim Veranstalter durchgesetzt, dass man die längste Etappe des diesjährigen Giro`s ein wenig verkürzt. Man fahrt aus der Regenzone ins Trockene und dabei schon mal den Ring von Mailand gesehen . Es verbleiben von den 250 km nur noch 124 km.  Am liebsten wäre man direkt in Mailand ins Hotel gefahren. Jetzt stehen die Jungs dick vewrmummt am Start in Abbiategrasso und haben eigentlich gar keine Lust mehr. Morgen soll es noch mal auf 2700 M hoch gehen. Die Etappe wird auch verkürzt werden müssen, denn Frankreich hat die Grenzen dicht gemacht. Doch dann geht los. Drei Fahrer übernehmen direkt die Iniative. Mit dabei ist wieder der Schweizer Simon Pellaud von  Androni Sidermec.

Der Zwischensprint geht an die Ausreißer der ersten und zweiten Gruppe. Demare und Sagan machen keine Punkte. Letzte Chance für Sagan ist der Zielsprint, mit der Hoffnung, dass keine Punkte macht. Das Ding ist eigentlich zugunsten von Demare durch.

Die Überschrift des Tages könnte auch lauten, wir sehen dem Team Bora hansgrohe bei der Arbeit zu. Denn sowohl beim Giro als auch bei der Spanien Rundfahrt sind die Jungs an der Spitze im Peloton in der Pflicht. Beim Giro ist es der letzte Versuch für Peter Sagan und in Spanien ist es der erste für Pascal Ackermann.

Irgendwann gibt Bora das Rennen beim Giro auf. Alle anderen Grinsen sich an und die Ausreißer kommen über 5 Minuten weg. Demare ist es egal und die anderen Teams glauben nicht mehr, das sie gegen Denare oder Sagan eine Chance haben. Sagan zieht noch ein wenig seine Schau an der Spitze des Feldes ab und spielt den Empörten. Aber der Profi weiß was er zu tun hat und das seine letzte Stunde geschlagen hat. Noch sind es 55 Kilometer bis Buffalo.

Die Boras haben im Moment keine Freunde. Zu hoch war die Nase in den letzten Jahren. Jetzt bekommt sehr sehr deutlich gezeigt, wo Bartel den Most holt. Das Ding ist gegessen 34 km vor dem Ende sind 8:27 Minuten. Und es werden noch mehr. Am Ende sind es 12 Minuten. Vorne dagegen geht die zum Schuss die Post. Josef Cerny vom Team CCC setzt sich 30 Sekunden ab und wird nicht mehr eingeholt.

Arnaud Demare dürfte das Maglia ciclamino nun sicher auf seinen Schultern haben. Ob er es nach Mailand trägt, ist noch eine andere Frage. 

Ergebnis <<<<<

 

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