Giro d’Italia. Fifty fifty.

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Fifty fifty- Also gut, sagen wir die Hälfte. Oder Haus auf halber Strecke. Eine Hälfte flach die andere Hälfte hügelig. 100 Kilometer geht es am Meer lang. Ohne jeglichen Anstieg. Ab Civitanova Mache geht es dann vom Strand weg und es wid hügelig. In Jesi ist dann das Ziel. Man hat da die Höhe von Ancona erreicht. Dort an der Küste beginnt der Badestrich.

Wir reden von 195 Kilometern, die von Pescara nach Jesi führen. Trotz der Hügel auf de zweiten Hälfte  soll es was für die Sprinter werden. Die Ausreiße an der Spitze sehen das anders. 143 Kilometer vor dem Ziel haben die drei Ausreißer 6 Minuten Vosprung. Die Sprinter Teams wollen es trotzdem richten. Nicht alle haben noch die richtige Verstärkung mit dabei. Cav muss auf Mörkov verzichten und Caleb Ewan auf Rüdiger Selig. Der deutsche Fahrer des Teams Lotto Soudal hatte schon vor dem Giro Pobleme  und musste nach der ersten Woche erschöpft aufgeben. Frage mich, warum man ihn dann überhaupt aufgestellt hat. Jetzt käme doch erst seine Stunde. Und in der ersten Woche hat er nicht sonderlich viel gerissen.

Was heißt denn 6 Minuten Vorsprung? Nun, für die  Ebene und wir sind ja im Flachen, heisst das 4;5 km Vorsprung. Das erscheint gewaltig. Manche Rookies am Straßenrand denken, dass das uneinholbar sei. Aber die wundern sich dann später. wenn sie nach dem Vorbeiflug der Radfahrer, diese im Fernsehen nicht mehr sehen. Weil sie abgehängt und ohne Livebilder weiter hinten vor sich hinradeln.

Eines der drei Opfer an der Spitze ist Mattia Bais vom Team Drone Hopper. Der sammelt  fleißig Kilometer für sein Konto als bester Ausreißer. 

Mathieu Van der Poel sammelt auch fleissig Punkte. In der UCI  Wertung. Auch heute will der Holländer wieder zuschlagen. Denn sein Team will nun endgültig in der World Tour einheimisch werden. Deceuninck,  einer der Teamsponsoren, ist ja dieses Jahr von Quickstep abgeworben worden. Ab Juli wird er auch offizieller Namenssponsor. Bei der Tour de France wird das Team dann Alpecin Deceuninck heißen. Natürlich hat man bei der Firma dann die Absicht in der ersten Liga zu spielen und nicht Zaungast zu sein. Das bedeutet nun natürlich Streß für andere Teams. Insbesondere Lotto Soudal ist gefordert. Das Traditionsteam des Radsports braucht Erfolge. Und so werden wir heute sicher das Duell Caleb Ewan gegen Mathieu Van der Poel sehen.

Im Moment sitzen aber Ef Education first und Astana auf dem Schleudersitz. Beide Teams haben jeweils um die 1200 Punkte. Lotto Soudal hat an die 3200 und Alpecin Fenix  4200.

Als es von der Küste weg geht, wird im Peloton ordentlich Dampf gemacht. David De la Cruz versucht es sogar alleine. Das dürfte aussichtslos sein. Keiner folgt ihm. 63 km vor dem Ende reden wir von 2:34 Minuten Rückstand, die das Peloton hat. Es kommen aber noch ein paar Hügel.

Mit einem Sieg von Caleb Ewan wird es heute wohl nichts werden. Er fällt aus dem Peloton heraus. Dafür streiten sich Intermarche und Alpecin Fenix um die Front im Peloton. 20 Kilometer vor dem Ziel haben die Jungs den letzten der Ausreißer gestellt. 

Dann kommt der letzte Berg. Die reinen Sprinter werden eliminiert. Es wird ein Messifinale geben. Aber kein Sprintfinale. Das ist durchaus spannend. Die letzten Meter geht es leicht hoch. Girmay und Van der Poel sind wieder dabei. Dann kommt es zum Duell  zwischen Van der Poel und Biniam Girmay. Girmay gewinnt den Sprint. Da wird der Jubel unter den Fans groß sein. Lopez bleibt weiterhin der Leader der Rundfahrt.

Ergebnis<<<<<

 

 

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