Giro d’Italia. Doch. Nicht schon wieder.

Die heutige Etappe war die Verkürzung der verkürzten Etappe. Kurz. Kürzer. Livigno.

Es hatte viele Diskussionen gegeben. Sollte man überhaupt fahren. Wenn ja, wo Los und wo hin. keiner hatte richtig Lust. Denn es schneite in Livigno. Streik lag in der Luft.

Nach langen hin und her hatte man den beschlossen erst mal zur Tanke zu fahren. Die lagen irgendwo in der Pampa. Rund 120 km vor dem Ziel. Nachdem man die Fans ein Käffchen getrunken hatte, ging es dann los. So ist der moderne Radsport. Hier trinkt der Fan noch mit seinem besten Kumpel Quintana einen Expresso. Bevor der sich dann an die Arbeit macht.

Das Ziel hatte man beibehalten und die Rest strecke auch. Umbrai war gestrichen worden und das Stilfser Joch schon lange. Jetzt muss man sehen wo man die Cima Coppi anbietet. Ich schlage einen der römischen Hügel vor. Ave Cäsar.

Es war natürlich wieder der Tag des Kaisers. ich meine nicht Roland, auch nicht den von der Versicherung, sondern einen gewissen Herr Pogacar.

Alle reden davon, das Cav dem Eddy die Krone streitig machen wird. Mit seinem 36.Sieg bei der Tour de France. Aber keiner redet vom neuen Kannibalen. Der hat an seine ärgsten Widersacher die rosa Brille verschenkt. Ich glaube der junge, war darüber genauso glücklich wie wennste gewonnen hättest.

Doch das kam erst auf den letzten Metern vor dem Ziel. Vorher bestimmte immer Julian Alaphilippe das Geschehen. Zunächst weil man ihn disqualifiziert hatte, wegen Abnahme des Helms während der Fahrt. Oder habe ich das falsch verstanden. Dann weil er in der Spitzentruppe war. Darauf folgte sein Alleingang. Alaphilippe gegen Rest der Welt.  Zum Schluss, auf den letzten Kilometern kam dann noch Julian wird es zu kalt. Kein Wunder bei dem Scheißwetter.

So hatten dann andere Fahrer

das Kommando. Pech für Simon Geschke vom Team Cofidis. Denn sein ärgster Konkurrent Scaroni holte sich an der vorletzten Bergwertung die entscheidenden 18 Punkte. So darf Scaroni morgen nun das blaue Trikot für Pogacar anziehen.

In der Jüngstenwertung führt ein gewisser Antonio Tiberio. Der junge Mann ist auch schon mal aus dem Radsportzirkus herausgeflogen. Weil er mit einem Luftgewehr im jugendlich Eifer die Katze des Nachbarn erlegt hatte. Nur so zum Spaß.

In meiner Jugend haben mir Nachbarjungs auch mal mit einen Luftgewehr die Schläfe zerkratzt. Einen Zentimeter neben dem Auge. War auch richtig lustig. Was haben wir gelacht. Äh ja.

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