Juni 29, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Giro d’Italia. Die harte Girowoche beginnt in Salo.

4 min read

Salo ist in der Vergangenheit  für andere Ereignisse bekannt gewesen. Dieses mal gibt es aber positive Nachrichten. Il Giro vai. Und geht auch wieder. Direkt mal wieder in die Berge. Soll man vom Duell Deutschland England sprechen? Ich glaube nein. Wir sind nicht beim Fußball.

Die Ineos Grenadiere haben einen Equadorinaner als Frontmann und die Bora hansgrohe Leute einen Australier. Vielleicht jubeln die Leute und Kinder am Straßenrand den Jungs auf den Rädern zu, wie sie es damals beim Duce gemacht haben. Aber wir haben Gott sei Dank andere Zeiten. Obwohl man das ja auch nicht so richtig glauben mag.

Reden wir vom Radsport. Reden wir vom sonnigen Italien. Das ist besser. Über die ersten Kilometer des Tages gibt es nicht viel zu berichten. Man fährt neutralisiert in die Berge. Die ersten Kilometer sind noch flach. In der neutralen Zone müssen allerdings schon mal 200 Höhenmeter überwunden werden. Auf 9 Kilometer Länge sind die allerdings gar nichts gegen das, was heute noch geboten wird. 202 Kilometer und 5000 Höhenmeter. 3 Bergwertungen der 1. Kategorie. Dazu ein kleinerer Berg als Sprintwertung.

Nach dem Start wird es hektisch. Viele wollen als erste in die Berge kommen. Nur wenige dürfen. Dann kehrt Ruhe ein. Man will sich doch nicht schon in der Ebene verausgaben. 6 Fahrer werden dann weggelassen. Mit dabei sind Van der Poel und Cavendish. Was wollen die wohl ausrichten. Nach 22 km haben die 48 Sekunden Vorsprung. Die werden sicher später mal alle anderen Fahrer im Feld vorbeiwinken dürfen.

Schon nach 40 Kilometern sind neue Fahrer zur Gruppe hinzu gestoßen. Insgesamt sind es nun 18 Mann. Aber das Peloton mit den Favoriten ist auch nicht weit weg so an die 20 Sekunden. Man befindet sich erst im Anstieg des ersten Berges. Und Cav ist schon mal durchgereicht. War ja auch zu erwarten. Es sitzt nun im Bus bei den anderen Sprintern und versucht den Tag zu überleben.

Vorne ist nun Lennard Kämna von Bora hansgrohe mit dabei. Das überascht nun weniger. Der soll sicher noch eine wertvolle Hilfe für den Teamkollegen Jai Hindlay werden. Auch Wilco Kelderman muss wohl diese Aufgabe übernehmen. Im Peloton gibt aber zur Zeit Ineos Grenadiers den Ton an. 

147 km vor dem Ende sieht man über 20 Fahrer an der Spitze. Noch haben die 4 Kilometer bis zur Spitze des ersten Berges des Tages.  Dem Golleto di Pacino. Immerhin Kat. 1 und  rund 1800 Meter hoch.

Gulio Ciccone vom Team Treksegafredo holt sich die ersten 40  Punkte für die Bergwertung. Das war ein netter Bergsprint.

Das sind die besten 7 Fahrer. Die haben einen maximalen Rückstand von 2 Minuten auf den Sieger und vieleicht noch eine Chance auf den Sieg  des Giro. Vicenzo Nibali vom Team Astana hat als 8. schon drei Minuten Rückstand.

1 1 INEOS Grenadiers 20 63:06:57
2 2 BORA – hansgrohe   0:07
3 3 UAE Team Emirates   0:30
4 4 Bahrain – Victorious     0:59
5 5 Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux     1:01
6 6 Bahrain – Victorious   1:52
7 7 BORA – hansgrohe     1:58

90 km vor dem Ende hat das Peloton einen Rückstand von  von 4:21 auf die 8 Spitzenreiter. Unter denen ist auch Lennard Kämna. Man befindet sich am Beginn des Aufstiegs zum Mortirolo. Die Jungs an der Spitze sind momentan keine Gefahr dür die Favoriten. Valverde ist dort der beste Fahrer mit 9 Minuten Rückstand auf Carapaz. Valverde übernimmt jetzt allerdings die Rolle des Leaders für seinen ausgeschiedenen Kollegen Romain Bardet. Da wird man dem Spanier nicht all zu viel geben wollen.

Am Ende kommt es so wie es immer am Ende kommt. ird geschlachtet. Die Favoriten frehem auf und die small boys erleben ihr Waterloo. Bis  auf fast eine Minute kommen Carapaz und Hindlay bei der letzten Bergwertung an den Spitzenreiter heran. In der Abfahrt beginnt es zu regnen. Die Straße wird naß und ungemütlich. Die Sonne scheint, aber das hilft ja nichts. Arensman nähert sich dem Führenden Jan Hirt. Es geht unter 10 Sekunden. Noch 2 Km bis ins Ziel. Kann Hirt das halten? Die Favotiten ridkieren nichts mehr. Hirt oder Arensman, wer machts? Hirt schafft es nach Aprica. Zweiter wird Arensman und um denn dritten Platz gibt es noch ein Duell zwischen Hindlay und Carapaz. Schwer zusagen wer die letzten Punkte geholt hat. Nach dem Photofinish bekommt Hindlay die 4 Sekunden gut geschrieben. Nun hat er noch drei Rückstand. Das beim Giro nun auch um Sekunden gestritten wird.

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