Dezember 4, 2022

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Giro d’Italia. Bauen wir doch mal ein Blockhaus.

4 min read

 Ich schaue mir ja gerne bei Youtube Videos an. Besonders solche, wo die Jungs mit Messer und Schere in den Wald ziehen und sich dann in zwei Wochen solo ein Häuschen aus Baustämmen bauen. Haben wir das nicht alle als Kinder gemacht? Und waren wir nicht großartig. Damals.

Die Hütten heute sind natürlich besser. Haben Heizung und so. Wenn im Winter dann Schnee fällt sitzen die Jungs in der Hütte und braten ihren Elche oder EPA oder so.

Die Radfahrer fahren heute zum Blockhaus. Das liegt nicht im Wald. Sondern ist ein Berg. Und Blockhaus ist nun mal ein Synonym für Bunker. Ich denke da lieber an die Schatzinsel und den alten Piratensmökes. 

Die Helden heißen aber nicht Jim oder John, sondern Diego oder Natnael. Die beiden Jungs führen zur Zeit das Rennen an. Natnael Tesfatsion von Drone Hopper und Diego Rosa von Eolo Kometa. Vor der  Bergwertung der ersten Kategorie des Tages sind beiden uneinholbar in Führung. Jedenfalls im Moment. Tesfatsion lässt Gnade walten. Er lässt Rosa bei der Überschreitung des Berges der ersten Kategorie den Vortritt. Rosa holt sich 40 Punkte und damit auch das blaue Trikot. Schöne Meldung. Rosa holt sich blau! Koen Bouwman von Jumbo Visma ist es für den nächsten Tag los.

Noch sind es 42 km bis ins Ziel. Das Peloton liegt 3 Minuten zurück. Dazwischen liegen aber noch ein paar andere. In der Abfahrt nimmt Tesfatsion in einer Kurve die falsche Ausfahrt und stürzt böse. Damit sind einige Träume in die Brüche gegangen,

In Scafa beginnt es zu flowen und man macht sich an den Anstieg zum Blockhaus. Wir reden von 27 km und 1550 Höhenmetern. Der Zielort hat eine Höhe von 1664 Metern überm Meer. Diego Rosa ist alleine an der Spitze, lässt es aber ruhiger angehen. Er versucht nicht, alleine auf den den Berg kommen. Das Trikot ist sicher und die Favoriten haben noch Schmackes in den Beinen.

Tesfatsion kann weiterfahren. Er rollt zunächst im Peloton. Rüdiger Selig ist aber nicht mehr dabei. Schade. Das Peloton wird bald die Ausreißer verschlucken. Noch haben sie 18 km zu fahren und der Rückstand beträgt 30 Sekunden. 13 km vor dem Ende gibt es nach einen kleinen Abfahrt noch eine Sprintwertung. Danach beginnt die Schlacht ums Blockhaus. Wir reden von von 13 km, 1100 Höhenmetern und 8 Prozent durchschnittliche Steigung.

 

16 Km vor dem Ende, schon vor dem Zwischensprint, meldet der Girofunk, dass das Peloton komplett sei. Im Anstieg kommt die Geschichte mit den Burschen die einen afrikanischen Hintergrund haben im TV. Beim Marathon stimmt das ja in der Regel. Hier beim Giro  haben die Jungs eine hellere Hautfarbe. Das heisst, Tesfatsion ist nicht mehr dabei. Lennard Kämna auch nicht. Dafür aber die Teamkollege  Emanuel Buchmann und Jay Hindlay. 6 Kilometer bis zum Blockhaus und 13 Mann. 13 Mann auf des Totenmannes Kiste ,ohe und ne Buddel voll Rhum! Der Leader Lopez ist auch nicht mehr dabei.

Wie immer,  geht die Nummer wohl 3 km vor dem Ende los. Das ist heutzutage die Stelle, wo die Sause losgeht. Falls es schiefgeht, verliert man nicht die Welt. Doch heute verliert man schon 4,5 km vor Buffalo die Nerven. Man sieht drei Fahrer in Aktion. Carapaz, Landa und Bardet. Man spricht spanisch/französisch an der Spitze. Doch irgendwie kommen die Jungs nicht richtig weg. 3 km vor dem Ende startet die zweite Reihe ihren Angriff. Die drei von Tankstelle werden  500 m später eingeholt. Es wird gemischt.

Am Ende zieht Jay Hindlay von Bora hansgroheals erster den Sprint an. Er wird  hart bedrängt, rettet sich aber um wenige Zentimeter ins Ziel. Bardet übernimmt das Rosa Trikot sagen die Jungs von Eurosport. Tatsächlich behält es Lopez auf den Schultern. 

Ergebnis <<<<

 

 

 

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2 thoughts on “Giro d’Italia. Bauen wir doch mal ein Blockhaus.

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