Gibt es jetzt die Sicherheitsdiskussion im Radsport?
Wird es wieder nur ein Strohfeuer oder fängt man endlich an über die Probleme im Radsport zu reden. Und auch Entscheidungen zu treffen. Irgendwann ist es soweit. Damit es sich ändert. Für das heute selbstverständliche Tragen von Helmen musste Fabio Casartelli sein Leben lassen.
Der Schock damals war so groß, dass man die Argumente der freien Radfahrer ohne Kopfbedeckung und deren Lobby einfach wegwischte. Davor wurde nicht nur von vielen Radsportlern , auch von Journalisten immer wieder behauptet, mit Helmen wäre keine Leistung mehr möglich und es wäre das Ende der Welt, des Radsport und weiß der Geier was. Das Gegenteil ist der Fall gewesen.
Leider sind die Räder im Laufe der zeit immer aerodynamischer und immer schneller geworden. Das kommt besonders in Abfahrten zu tragen. Dazu hat man sich für Scheibenbremsen entschieden. Das scheint erst mal ein Sicherheitskriterium zu sein. Denn die bremsen wirklich besser als die alten Felgenbremsen. Besonders bei Regen. Aber sie bremsen halt sofort und undosiert. Wenn das Vorderrad in einer Kurve während einer Abfahrt blockiert, dann geht es in den Keller. Die Autofahrer haben ABS. Die Räder rollen weiter. So was braucht man. Kann mir nicht vorstellen, dass dieses technisch unmöglich. Auch ein Airbag ist nun im Gespräch. Der könnte in manchen Situationen sicher auch helfen.
In jeden Fall wird man das Mindestgewicht der Räder wieder nach oben setzen um mehr Spielraum für Sicherheitstechniken zu haben.
Und vergessen wir mal lieber nicht die Fahrer. Die Jungens werden immer jünger und damit auch unerfahrener, wenn sie ihre Topleistungen erbringen. Heute wird da schon einer junger Mensch in der Pubertät extrem hochgepuscht. Dort sieht man die besten Leitungssteigerungsmöglichkeiten. Nur mit der Erfahrung hapert es wenig.
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