Juni 20, 2021

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Profi Radsport

Elfstedenronde. Cavendish schlägt Ackermann.

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Der alte Gaul und das Meer. So könnte  man auch von der Elfstedenronde berichten. Nach einer Anfahrt von elf Städten, ich hoffe doch, begnügte man sich mit ein paar Runden um Brügge. Die Stadt lag früher mal am Meer. Inzwischen ist man aber versandet und hat den Hafen ein wenig mehr an die Küste gelegt. Zeebrugge heißt der nun.

Die Ronde um Brugge war naturgegeben etwas flacher als man sonst gewohnt ist. Selbst in Belgien. Somit gaben sich zahlreiche Sprinter ein Stelldichein. 

Das Rennen hatte eine Länge von 193 Kilometern. Den Ausreißern hat man keine große Bedeutung gewidmet. Wohl aber dem Sprint. Es gibt in den letzten Jahren ja kaum geordnete Massensprints. Die Züge formieren sich in der Regel bei Kilometer fünf vor dem Ende und zerfallen dann auf dem letzten Kilometer. Man kann froh sein, wenn da noch ein Kollege vor einem fährt. 

So orientieren sich die meisten nach dem Hinterrad, dass sie für das Schnellste halten und lassen sich den Leadout anfahren. Man nennt das Messisprint. Aber es ist heutzutage eigentlich die Regel. Jeder wurstelt sich irgendwie durch und versucht dann seinen Vordermann abzuschlachten. Mark Cavendish vom Team Qhubeka ASSOS ist ein Spezialist in dieser Sache. Diesmal hat der Oldie  dem Hinterrad von Pascal Ackermann vom Team Bora hansgrohe  besondere Aufmerksamkeit gewidmet. 

Das klappte auch ganz gut, bis er merkte, dass Tim Merlier vom Team Alepecin Fenix auch gute Beine hatte. Rechtzeitig bekam er die Kurve, so dass es zu einem Photofinish reichte. Leider nur dazu, denn Merlier entschied das Rennen knapp für sich. Aber den Ackermann hat der Cavendish ordentlich abgehängt. Der wurde nämlich nur Vierter.

Ergebnis <<<<

 

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