Ein Pedersen kommt selten alleine

Radsport

Heute haben zwei Herren namens Pedersen ein Rennen im World Tour Zirkus gewonnen. Der eine genannt Mads Pedersen vom Team Trek Segafredo entschied die Gent Wevelgem oder wie es gerne martialisch genannt wird, in Flanders Fields für sich. Ich sehe es sehr schön bildlich vor mir. Wie die alten Radsporttrottel, die das Glück hatten nie einen Krieg zu erleben, Gott sei Dank, genüsslich am Stammtisch ihr Bierchen schlürfen und dann in Flanders Field stöhnen. In Flanders Field sind sehr belgische Radsporttalente begraben, die von ihren eigen Teamorganisateuren verheizt worden sind. Das geht bis heute so und  ist leider mal ein Fakt.

Also, Mads Pedersen hat Gent Wevelgem gewonnen und sich gegen mächtige Konkurrenz durchgesetzt. Das lag vor daran, das sich die beiden Cyclo Spezialisten Wout Van Aert und Mathieu Van der Poel nicht die Butter auf dem Brot könnten und jedesmal in der Endphase den Vorsprung des anderen vernichteten. Am Ende freute sich der dritte und die beiden, die Hase und Igel gespielt haben, stritten sich um Platz acht. Ach ja, John Degenkolb von Lotto Soudal war auch in der finalen 9 köpfigen Gruppe dabei und wurde dann doch sechster.

Der andere Pedersen tat sich bei Paris Tours hervor. Das Rennen wurd trotz Corona in Frankreich ausgefahren. Paris Roubaix findet aus dem selben Grund ja nicht statt. Paris Tour ist 213 km lang und relativ flach. Hier gewann Caspar Pedersen vom Team Sunweb. Ich mir nicht sicher, ob die beiden Pedersen miteinander verwandt sind. Glaube aber eher nicht.

Bester Deutscher wurde hier Alexander Krieger vom Team Alpecin Fenix. Er kam mit einen Rückstand von rund 2 Minuten als 12. ins Ziel.

Ergebnis:    Gent Wevelgem <<<<  

                      Paris Tours        <<<<<<

 

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