September 24, 2020

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Die Tschechische Tour und die deutschen Fahrer.

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Die Czech Tour ist jetzt nicht das große Radsportereignis im Radsportkalender. Normalerweise werden keine Gedanken an dieses Rennen verschwendet. Trotzdem lohnt es sich auch mal bei den kleinen Rundfahrten vorbei zu schauen. Oft sind diese viel spannender als man so denkt. Und natürlich attraktiver. Ich bin nun selber nicht im Lande gewesen. Wegen der eigenen Beschränkungen durch Covid 19 hält sich die Reiselust ein wenig in Grenzen. Auch was man so oft im TV sieht ist nicht gerade förderlich. Die Menschen gehen doch ein wenig fahrlässig der Gesundheit um.

Bei der  Czech Tour  waren einige der World Tour Mannschaften am Start. Genauer gesagt 6 an der Zahl. Sie hatten nun nicht gerade diejenigen Fahrer mit, die an der Tour de France teilnehmen. Diese befinden sich alle in ihrer sicheren Blase und verzichten auf den Kontakt mit den niedrigeren Teamkollegen und unnötigen Reisen in Krisengebiete. Es gibt natürlich auch einige  deutsche Fahrer  und Teams die in Tschechien an den Start gegangen sind. Aber die wird man bei der Tour vergeblich suchen. Jedenfalls, was die Fahrer anbelangt, dieses Jahr. Allerdings soll Nico Denz vom Team Sunweb dieses Jahr den Giro d’Italia fahren.

Der herausragendste  deutsche Fahrer war aber Teamkollege Max Kanter. Insgesamt stand der Sprinter des Teams Sunweb 2 mal auf dem Podium. Jedoch nicht ganz oben. So langte es bei der Punkteklassifikation am Ende nur für Rang 2. Den 1. Platz hat sich Jordi Meeus vom Team SEG Cycling Accademy geholt und der ist immerhin schon mal 10. beim Slag um Norg geworden. Äh ja.

Ansonsten waren  neben Sunweb und Bora hansgrohe zwei weitere deutschen Mannschaften am Start. Lotto Kernhaus und die Maloja Pushbikers. Die Bora standen ohne deutsche Beteiligte am Start und die Pusbikers hatten neben den deutschen Jungs einen Amerikaner im Team. Lotto Kernhaus waren neben den deutschen Fahrern mit dem Schweizer Mario Spengler mit dabei. Man sollte sich also irgendwie verständigt haben.

Wenn wir die Ergebnisliste durchgehen, werden wir sehen das die deutschen Fahrer gar nicht so schlecht abgeschnitten haben.  Immerhin gab es 4 Etappen zwischen 18 und 210 Kilometern. Die durchaus ihre Anstiege hatten.

Am Ersten gab es das TTT über 18 Km. Team Sunweb kam da mit Nico Denz und Max Kanter immerhin auf Rang 2 in Ziel. Die deutschen Mannschaften der 3. Klasse rangierten dagegen eher etwas hinten. Die erste Etappe lief flach aus. Max Kanter holte sich hier den 3. Platz. Der nächst bessere Deutsche war Michel Hessmann vom Team Jumbo Visma auf dem 18. Rang.

Die dritte Etappe war mit 210 Km die längste. Max Kanter holte sich einen zweiten Platz im Massensprint. Joshua Huppertz von Lotto Kernhaus wurde 13. Die letzte Etappe führt über 179 km von Mohelnice nach Sternberk. Hier konnte sich kein Fahrer besonders auszeichnen. Immerhin kam Alexander Krieger vom Team Alpecin Fenix auf den 18. Rang. Mit Krieger fuhr ein ehemaliger deutscher Meister mit im Team. Allerdings hat Philipp Walsleben diesen Titel im Cyclo Cross errungen.

Insgesamt waren zu Beginn der Rundfahrt 17 deutsche Fahrer im Rennen. Die Liste finden sie hier.  6 haben die Rundfahrt nicht beendet. In der Gesamtwertung war Alexander Krieger am ende der beste deutsche Fahrer. Er kam auf den 23. Rang mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger, dem Australier Damien Howson vom Team Mitchelton Scott.

 

 

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