Juni 19, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Die Challenge am Mont Ventoux

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Mont Ventoux Challenge

Was gibt es für Geschichte über den Riesen in der Provence. Schon früher Philosophen berichten über ihre Schrecken bei der Besteigung des Berges. Einige fanden die bösen Geister des Mont Ventoux. Oder hatten sie sie in ihrem Körper mitgebracht?

Seit dem Tod von Tom Simpson ist der Berg geradezu Pflichtlektüre für die Radsportszene. Wer ihn nicht befahren hat gilt als Schwächling oder unbedarft oder beides. 

Von drei Seiten kann sich dem Berg nähern. Die von Sault ist die längste Möglichkeit, gilt aber als Anstieg für die Weicheier. Sozusagen das Pendant der Everest Besteigung mit Sauerstoff. Ich habe mal die Weicheste aller Montoux Besteigungen gemacht. Ein Tag nach der Tour 2013 sind wir mit dem Auto hochgefahren und dann bin ich mit dem Fahrrad runter nach Sault. Absolut geil. Kann ich nur empfehlen. Das Denkmal von Simpsen, dem alten Chefdoper habe ich aber nicht gesehen und sicher wäre ich auch nicht abgestiegen. Dafür ha ich in Sault eine Pause eingelegt. Auf den Reifen war zu viel Gewebe und zu wenig Gummi erhalten geblieben.

Bei der heutigen Ausgabe der Mont Ventoux Chlallenge ging es sogar zwei über den Berg. Insgesamt  waren 153 km zu fahren. 60 Kilometer vor dem Ziel fuhr man das erste Mal über die Kuppe. Diese erste Überquerung wurden den jungen Burschen noch gegönnt. Beim zweiten Anstieg gingen aber die Chefs zur Sache. Zunächst sah man AG2R bei der Arbeit. Dann übernahmen jedoch die Jungs von Movistar das Zepter und gaben es nicht mehr aus der Hand.

So wundert es dann nicht, das Supermann Lopez als erstes wieder beim alten Tom vorbeifuhr, sich davon nicht aus der Ruhebringen ließ und mit gehörigen Abstand von 2:26 Minuten gewann.

Das deutsche Team Bike Aid war irgendwie auch mit am Start. Aber sie verhielten sich ziemlich unauffällig. Wenn ich ehrlich bin, habe ich niemanden nicht gesehen. In der Finisher Liste taucht bislang auch niemand vom Team auf. Aber noch ist es ja nicht dunkel. Ja, der Tom Simpson, der kann einen schon wirklich abschrecken.

Ergebnis <<<<

 

 

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