Oktober 22, 2020

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Der Giro d’Italia kommt

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Radsport

Überall steht es in Italien auf der Straße und in den Zeitungen. ” Il Giro vai.” Der Giro d’Italia kommt.  Was für die Franzosen die Grand Boucle ist ist für die Italiener der Giro. Und doch gibt es Unterschiede. Für die Franzosen ist die Tour die Tour. Eine Institution an sich. Wie das Parlament , der Nationalfeiertag, der Präsident. Jeanne d’Arc und Marseillaise in einem. Die Tour ist France.

Der Giro wird in Italien eher sportlich betrachtet und nicht Reise Garibaldis durch die Provinzen. Man hat andere Helden Binda, Coppi und Pantani. Tote Helden. Dafür werden die lebendigen um so mehr gefeiert.

Man ist nah dran an den Stars. In Zeiten von Corona vielleicht zu nah. Wenn es die großen Zampanos dieser Welt erwischt, dann bekommen auch die Kleinen an Angst.

Reden wir von dem was kommt. Der Start des Giro ist den bekannten Gründen von Ungarn nach Sizilien verlegt worden. Stay at home auf Italienisch.

So beginnt das Rennen morgen mit einem Zeitfahren von 15 km von Monreale nach Palermo. Der Hauptstadt einer anderen italienische Plage. Es geht in der Tendenz bergab. Und so werden die Favoriten keine große Zeit verlieren. Sonntag geht es über 149 km zu den Tempeln von Agrigento und am Montag kommt dann der Schlussanstieg auf den Ätna. Der endet, wie allerdings bekannt sein sollte nicht auf dem Gipfel sondern auf einem Parkplatz in 1789 Meter Höhe. Die Höhe des Ätna 3500 Metern wird von den Fahrern erst bei der Vuelta a Costa Rica mit dem Puerto de la Muerte angegangen. Bis Weihnachten ist es aber noch was.

Danach ist die missglückte ungarische Episode abgehakt und man folgt dem ursprünglichen Plan.

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