Radsport

Sind wir hier live bei der Beerdigung der BinckBank Tour? Vorgestern haben die Verantwortlichen in Holland beschlossen, dass die Tour gestorben ist, Jedenfalls in den Niederlanden. Kein Ort erklärte sich mehr die Jungs fahren zu lassen. Die Coronazahlen ließen es nicht zu. Nach einem Tag der Totenruhe kam es aber zur Wiederauferstehung. Ausgerechtnet die Belgier versuchen es mit einen Mund zu Mund Beatmung.  So stehen nun die Fans im Regen ohne Maske am Straßenrand von Aalter und schauen den Jungs zu. Es sind nicht viele, die man sieht, zugegeben, aber Belgien zählt nun mal zu den gefährdetsten Regionen. Luftbilder von gutbesuchten Schulhöfen wo sich die Kiddies sich in die Arme nehmen und dem Hubschrauber zuwinken, wirken dann doch ein wenig abschreckend. 

Ein paar Leute haben sich schon verabschiedet. Aus gesundheitlichen Gründen. Nach der heutigen Regenetappe werden sich noch ein paar hinzukommen. Philippe Gilbert hat jedenfalls erklärt, dass sein Knie noch nicht in Ordnung ist und er sich für die Flandern Rundfahrt und Paris Roubaix schont.

Da fragt Mensch sich. Muss es wirklich sein? Die BinckBank scheint es ja echt nötig zu haben. In und um Aalter herum fahren die Jungs 145 km. Soviel ich weiß, sollen es 7 Runden sein. Es regnet während des Rennens ordentlich. Aber in der letzten Runde kommt die Sonne raus. Die Veranstalter werden das als Zeichen werten.

Gewonnen hat das Rennen heute Mads Pedersen. Es kam zu einem schönen Massensprint, nachdem die Ausreißer eingeholt wurden. Die vier Fahrer machten es noch unter sich aus. Kenneth Van Roy von Sport Vlaanderen Baloise wurde kurz vorher stehen gelassen. In den engen gewunden Gassen von Aalter war es nicht einfach einen Sprinterzug zu bilden. Zum Schluss kämpfte jeder allein. Pascal Ackermann startete seinen Angriff wieder ein wenig zu früh und versandete dann kläglich. Mads Pedersen von Trek Segafredo gewann auch die zweite Etappe dieser Rundfahrt und bleibt in Führung. Morgen soll es ein Zeitfahren in Riemst geben.

Ergebnis<<<<<

 

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14 Gedanken zu „Binck Bank Tour. Mann, Aalter!

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