Dauphiné. Buchmann erklärt den Kampf.

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Eigentlich sind die Vortourrennen das Kampffeld für die beiden Streithähne Nummer 1 im Radsport. Ineos und Jumbo Visma beharken sich aufs Messer und manchmal weiß man nicht wer gerade überlebt.

Die heutige Etappe der Dauphiné hatte einen satten 18 km langen Schlussanstieg auf den 1078 Meter hohen Col de Porte. Man begann bei ca 200 m über dem Meer. Bis zum Anstieg versuchte Jumbo Visma das Peloton auseinander zu fahren. Man sah den Leader Wout Van Aert an der Spitze des Feldes sich für sein Team am Aufarbeiten. Direkt zu Beginn  des Aufstieg hatte er seine Schuldigkeit getan und verschwand aus dem Klassement. Es kam die Stunde von Ineos., die  sich nun in voller Mannschaftsstärke an der Spitze des immer kleiner werdenden Pelotons zeigten. 10 km vor dem Ende wurde letzte Ausreißer, ja den gab es auch, Bruno Armirail von FDJ, eingeholt. Prompt begann es zu regnen und die Straße wurde ein wenig nass. Da man aber nur noch bergauf fuhr, war das nicht sonderlich hinderlich. Irgendwann hatten sich die Leute von Ineos abgearbeitet und nur noch Egan Bernal hütete die Hütte.

Das nahm Emanuel Buchmann zum Anlass einer folgenschweren Attacke. Er fuhr die verblieben 15 Fahrer auseinander konnte das Tempo aber nicht halten. Wohl aber Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma. Gut  2 Km vor dem Ende setzte er sich ab und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Bernal sah zeitweise wie der absolute Looser des Tages aus, Dann wackelte er mit dem Kopf und nahm die Verfolgung auf. Er kam 10 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel. So behielt Jumbo Visma die Führung in der Gesamtwertung und durfte sich sicher auch an diesem Tag den schärfsten Konkurrenten ein wenig gedemütigt zu haben. Emanuel Buchmann von Bora hansgrohe kam als Dritte ins Ziel und belegt diesen Platz nun auch in der Gesamtwertung.

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