Cro Race. Am Ende wird es bitter.

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Die Schlussphase dieser Etappe ist wirklich nicht schön. Auch nicht schön anzusehen. Zwar geht es  durch die Pampa. Und das ist nun mal Natur, aber die Jungs schmeißen mal wieder heftigs um sich. Über jeden Zaun und jede Hecke fliegen die Bottles. Wenn die Kontrolleure da mal nachschauen würden, hagelt es Strafen. Die Jungs denken natürlich, dass man sie nicht erwischt, weil aus der Mitte des Pelotons werfen. Und hinter der Hecke sieht man die Bottles ja nicht. Wenn man aber die Markennamen schaut, dann hat man zumindest die sportlichen Leiter am Haken.

Habe mich natürlich gefragt , warum die das tun. Die letzten fünf Kilometer könnten die ja auch noch eine leere Flasche mit führen. Zum einen sind das Jungs aus den kleineren Mannschaften. Die fahren oft in der Regel nur bei den Pipirennen. Da gibt es oft keine Abfallzonen. Das andere ist, man muss sich mal die beiden letzten Kilometer des Tages anschauen. Da geht es richtig zur Sache. Davor haben den Jungs die richtig Angst. Da ist jedes Gramm zuviel.

Denn auf den letzten 2 Kilometern wird es steinig und staubig. Die Jungs müssen eine Schotterstrecke bergauf fahren. Auf den letzten 300 Metern kommt dann noch ein steiler Riffelbeton Abschnitt. Der wird dann richtig ungemütlich.

https://twitter.com/OscarOnley/status/1575528516575313894

Hier zeigt sich dann der Champion in allerhöchster Form. Jonas Vingegard erinnert sich an Les Planches des Belles Filles. Und zersägt die Konkurenz.Allerdings hat auch Jonathan Milan vom Team Bashrain Victorious  Stehvermögen. Er verliert nur 9 Sekunden und bleibt daher mit einer Sekunde Vorsprung der Leader der Rundfahrt.

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