Christophe Laporte gewinnt die 1. Etappe der Tour de Limousin.

Christophe Laporte

Nein, wir müssen nicht andächtig schweigen. Die Tour de France ist vorbei und die Vuelta a Espagna ist nicht der heilige Gral des Radsports. So dürfen dann auch die anderen spielen und prächtig dazwischen quatschen. In Frankreich  sind die hoffnungsvollen Sprößlinge des Radsports unterwegs. Die Kiddies rasen wohlgeordnet in Nationalmannschaften durch den Südosten des Landes. Von manchen wird  wieder hören.

Auch Christophe Lapporte vom Team Cofidis hat diesen weg genommen. Allerdings zählt er jetzt zu den Großen und darf dafür im Südwesten Frankreichs um die Ehren und Preisgelder streiten. bei der Tour de Limousin. Das macht er ganz gut. Geradezu ausgezeichnet. Denn er hat mal kurzerhand die 1. Etappe der Rundfahrt gewonnen. Auch die anderen Etappen sind eher was für die Herren mit den dicken Oberschenkeln. Obwohl es morgen auf der zweiten am Ende ein wenig bergauf geht.

Die erste Etappe hatte eine Länge von 183 Kilometern. Sie führt von einem Kaff zum anderen. Das erste hieß Isle und das andere Saint Feyre. Die Strecke hatte einige Hügel im Weg. Aber die waren eher der Art wo heute die Sprinter vom Sog des Pelotons einfach mit drüber gezogen werden.

Die Ausreißer hatten es da natürlich ein wenig schwerer. Man muss das immer klar machen. In einem Rennen arbeiten nur die Ausreißer und die paar Jungs an der Spitze des Pelotons. früher hätte man von deutscher Seite da immer auf Jens Voigt und Tony Martin tippen können. Heute ist der erstere eher im TV zu hören. Deshalb müssen andere die Rolle ausfüllen. Trotzdem arbeitete  die recht große Ausreißergruppe vergebens. Der Sprint wurde wieder im Messi Royal Modus ausgetragen. Und den entschied hat Christophe Laporte  für sich.

Zwei deutsche Fahrer sind auch mit am Start. Marcel Meisen und Simon Geschke. Letzterer hat  in Japan sich mit einer Corona Infektion abfinden müssen und dürfte sich erst mal wieder einfahren wollen. Deshalb ist der  57. Platz auf einer Sprinteretappe, zudem zeitgleich mit dem Sieger nicht von schlechten Eltern. Marcel Meisen kam dagegen über 11 Minuten hinter dem Peloton ins Ziel.

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