Bike Aid fährt mal wieder in Ruanda

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Für mich ist die Tour du Rwanda die schönste Radrundfahrt in Afrika. Die UCI denkt da irgendwie ähnlich. Schließlich will man hier mal die Weltmeisterschaften veranstalten. Die vielen begeisterten Menschen am Straßenrand. Das ist doch was anderes als eine Wüstentour..

Wer in Ruanda Radsport betreibt muss höhenfest sein. Denn ein Großteil der Rundfahrt wird in Höhen über 1500 Metern ausgetragen. Das ist da wo die Jumgs in Sankt Moritz oder Davos ihre Höhentrainingslager haben. Flachländer müssen da sich erst einmal gründlich aklimatiseren.

Die Tour du Rwanda wird in 8 Etappen ausgetragen. Da sehen sie schon , dass die Runde Tradition hat. Neuere Rundfahrten bekommen nur 5 Tage zugestanden. Sie hat eine Länge von rund 1100 Kilometern. Es gibt kein Zeitfahren, dafür reichlich Berge.

Schautmann sich die Startlisten an, so wird einem gleich auffallen, dass hier kein World Tour Team  dabei ist. Dafür aber eine arivierte PRT Teams. Die zeigen hier Präsens und wollen natürlich die bitter benöigten UCI Punkte abgreifen.

Die Bike ist mit einer internationalen Mannschaft am Start. Es ist nur ein Deutscher mit dabei. Damit hat Oliver Mattheis das Privileg, der einzige deutsche Fahrer der Rundfahrt zu sein. Das Team auf den ersten beiden Etappen noch keine großen Erfolge erzielen können. Allerdings hat der Eritäer Dawit Yemane noch keine Sekunde gegenüber dem Führenden in der Gesamtwertung verloren. Es gibt für den Sieg keinen Zeitbonus.

Oliver Mattheis, dessen Kernkompetenz im Zeitfahren und beim Sprint liegt, hat allerdings schon fast zwei Minuten Rückstand.

Reden wir noch kurz von der gestrigen 2 Etappe. Die hatte eine Länge von 133 km und führte von Kigali nach Gsigara. Nach dem Start auf 1400 Meter höhe über den Meeresspiegel fuhr auf ein 1800 hohes Plateau, Dort wurde Großteil des Rennens ausgetragen. Nichts für Weicheier. Gewonnen hat die Etappe der Brite Ethan Vernon vom Soudal Quickstep DEVO Team.

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