Februar 9, 2023

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Benelux Tour. Tim Merlier ist der King.

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Giro d'Italia

Die Benelux Tour ist eher was für die Sprinter. Es gibt kein Bergtrikot. Das sagt alles. Ich finde das gar nicht so schlecht.  Bei den meisten Rundfahrten werden die Bergfahrer eindeutig bevorzugt. Jedenfalls was die Gesamtwertung betrifft. Mag sein, dass es bei einer Rundfahrt überwiegend Sprintetappen gibt, doch oft macht dann die einzige Bergetappe das Klassement und die Sprinter gehen echt leer aus. Selbstverständlich geht noch ein wenig in die belgischen Ardennen . Und am letzten Tag wird die Mauer von Geraardsberbergen überfahren. Aber der steilste Teil, die Kapelmuur. Da die Etappe im flachen Teil von Geraardsbergen endet, sollten die Sprinter nicht chancenlos sein.

Bei der Benelux Tour steht dem Erfolg der Männer mit den dicken Oberschenkeln lediglich ein Zeitfahren im Weg. Das ist flach, aber man muss es überstehen. Max Walscheid hat es überstanden und damit gute Aussichten, am Ende der Rundfahrt ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Heute allerdings stand Tim Merlier von Alpecin Fenix wieder ganz oben. Er hat den Sprint souverän für sich entschieden.

Die heute Etappe der Benelux Tour führt von  Aalter nach Ardoie über 166 km. Das liegt alles in Belgien. Genauer gesagt in Flandern. Dan heute die flandrischen Ardennen ausklammert, ist es flach gewesen.  Also was für die Sprinter.

Bester Deutscher Fahrer ist wieder Phil Bauhaus gewesen. Der Deutschland Tour Flüchtling hatte seine Aussichten auf die Gesamtwertung bei Zeitfahren vernichtet. Einer der letzten Plätze dort  lässt keinen Spielraum für die Gesamtwertung. Max Walscheid ist heute  7. geworden.  Das ist für einen Sprinter nichts Besonderes. Er hat zwar keine Zeit verloren. Aber auch keine Bonussekunden gewonnen. Doch liegt Walscheid immer noch in der Gesamtwertung  auf dem 5. Rang. Die 22 Sekunden auf Bissegger sind auch nicht unüberwindlich. Vielleicht langt es ja mal für ein Podium am Ende der Woche.

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