Arnaud Demare gewinnt Milano Torino

Milano Torino

Ein heißer Tag in Italien. Nicht nur wegen der Temperaturen. Milano Torino ist dieses Jahr das Vorspiel für Mailand San Remo. Entsprechend waren die Jungens aufgelegt. Das Ziel lag dieses Jahr ausnahmsweise nicht oben auf der Superga, sondern unten im Flachen. So konnte man viele Sprinter, die sonst gerne auf das Rennen verzichten zur Teilnahme bewegen. 

Das Rennen wurde zunächst von einer 6 köpfigen Spitzengruppe gestaltet oder sagen wir promotet. Den Großteil der der 198 Km durften sie am der Spitze fahren. Sie hatten bis 6 Minuten Vorsprung. Am Ende blieb nur noch Manuele Boaro von Astana übrig. Dessen Einholung verzögerte sich nur ein wenig, weil ei 6 Kilometer vor dem Ziel an einer Verkehrsinsel zu einem kapitalen Massensturz kam. Da lagen viele Fahrer plötzlich auf der Straße. Die Spitze des Pelotons war davon nicht betroffen. So konnten die verbliebenen Fahrer den Italiener Boaro wenig später einholen. Danach bestimmte Bora hansgrohe bis zum letzten Kilometer das Tempo für Peter Sagan. Für den sah auch ganz gut aus, obwohl er lange  alleine im Wind stand. Doch 50 Meter vor der Linie schoss Arnaud Demare von Groupama FDJ aus seinem Windschatten und übertölpelte den ehemaligen Weltmeister. Zwei andere kamen noch hinzu und so wurde  nur Vierter.

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