Amstel Gold Race. Pogacar!

Das war mal wieder ein Sieg mit Ansage. Die Kollegen haben deshalb gleich ihre Karten mit dem Rücken auf den Pokertisch gelegt. Wenn die Kobra keift heißt es den Schwanz ein zuklemmen. Wer will schom wie ein Idiot drstehen.

Über 250 Kilometer ging es heute durch die Provinzie Limburg. Die in Holland. Rund 3000 Höhenmeter standen auf dem Programm. Da musste man schon manche Heuvels doppelt und dreifach nehmen.

Das Vorprogram waren nicht nur die Mädels. Die kamen heute auch auf dieser Strecke zum Einsatz. Allerdings ein wenig verkürzt. Das Hauptvorprogram machten dann ein paar Männer aus dem Peloton. Ab Kilometer 80 vor dem Ziel wurde deren Show aber abrupt beendet. Dann trat eine Gruppe von scheinbar 3 Favoriten auf. Die Jungs spielten die Dreigroschenoper. Nach dem der letzten Groschen gefallen war verschwand ein Großteil von ihnen wieder von der Bühne. Es blieben für kurze Zeit drei im Alleingang übrig. Pogacar., Healy und Pidcock.

30 km vor dem Ende entschied sich Pogacar aber für die one man show. Er nutzte einen der zahlreichen Anstiege und fuhr auf und davon. Nach der vorletzten Zieldurchfahrt setzte sich auch noch Ben Healy von EF Education ab. So sah man dann rund 12 Kilometer die Story von drei Herren in keinem Boot. Pogacar konntee sich über eine leichte zeitweise Unterstützung des Renndirektors freuen. So ein Directorscut kann auch  einen Film verkürrzen. Man lernt ja nie aus.

Ben Healy erschien dann abgegeschlagen als Zweiter auf den Brettern dieser Welt, die heute einmal Berg en Terblijt oder so heißen. Pidcock hatte es mit seinem dritten Platz schwerer. Aber da sich Lutsenko und Eenkhoorn  sich nicht ganz einig waren, schaffte er es knapp nach Buffalo.

Dahinter trödelten im reichlichen Abastand in vereinzelten Gruppen die anderen Akteure ein. Manche meinten, sie müssten sich vor dem Publikum verbeugen und versuchten einen Zielsprint zu verbulletten. Andere dafür  waren erstaunt, wie man sich derart zum Affen machen kann. Na denn, Prost!

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