Juli 25, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Alaphilippe klettert über die Mauer von Huy.

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Radsport

Ich habe Julian Alaphilippe schon die Mauer von Epernay hochklettern sehen. Damals im Jahre 2018 bezwang er den 1 Kilometer langen Schlussanstieg in der Champagnerstadt im Alleingang. Das war bei der Tour der France. Ein schöner heißer Tag . Nach dem Rennen konnte man sich einen Vorgärten der Champagnerfürsten verziehen und ein kühles aber ziemlich teures Glas Champus genießen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

An der Mauer von ist das so nicht möglich. Trotzdem gibt es davor einige Kneipen, wo man ein gutes belgisches Bier trinken kann. Wenn man es dann kann. Und da sind wir schon beim alles übergreifenden Thema. Corona. Nicht nur bei der Tour of the Alps musste heute ein Team, Uno-X, in die Katakomben verschwinden, auch beim Fleche Wallone erwischte es eine Mannschaft. Mal wieder UAE, die schon mit Gaviria ordentlich Schlagzeilen gemacht haben.

Die Radsportblase ist halt auch nur eine Sprechblase des guten Willens und der offenen Portemonnaies. Letztes Wort sagt man sehr häufig, schreibt man, schaut man doch vorher besser mal bei Google nach.

Reden wir lieber vom Renngeschehen. Wie so häufig strampeln sich ein paar Jungs ordentlich die Beine ab. Sie dürfen sogar ein oder zweimal die Mauer von Huy als erste bezwingen. Wenn es dann aber zählt, fahren die Favoriten an der Spitze des Peloton in die Wand ein und zerfleischen sich dann. Mittlerweile weiß man, dass diejenigen, welche es schon bei den ersten Schriftzeichen auf der Straße versuchen gnadenlos nach hinter durchgereicht werden. Das Ding ist keinen Kilometer lang, aber wer es schon 150 Meter vor der Ziellinie versucht, kann sich als sicherer Anwärter auf einen der vorderen Plätze sehen. Hinter dem Sieger. Die letzten 50 Meter sind relativ flach. Wer hier keine Köner mehr in den Beinen hat, dessen Muskel schon weichgeknetet hat, hat eine gute Aussicht auf den Sieger. Mehr aber nicht. Primoz Roglic vom Team Visma zum Beispiel. 400 m vor dem Ziel griff der Slowene an und fuhr schnell einen großen Vorsprung heraus. Nur Julian Alaphilippe und Valverde konnten ihm folgen. Dann geschah eben Besprochene. Im flachen Teil ging Roglic die Luft aus und Alaphilippe zog kurz vor der Ziellinie vorbei. Der Seriensieger  Valverde vom Team Movistar wurde Dritter. Nichts Neues also von der Mauer von Huy.

Ergebnis <<<<<<<<

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