September 26, 2022

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Adam Yates gewinnt die Deutschland Tour

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Deutschland Tour

Deutschland TourGestern hab ich von einer Killeretappe gesprochen. Das ist sie auch wirklich gewesen, denn der Anstieg auf den Schauinsland hat die Träume der deutschen Fahrer zerplatzen lassen. Gut, Nils Politt hatte sich schon einen Tag vorher die Kugel gegeben und nicht  wirklich zur Debatte. Aber von unseren Luis Trenker den Herzen hatte die Fachwelt etwas mehr erwartet. Das die Jungs sich häufig uns und sich selber belügen, liegt ein wenig an der Show.

Die Fans wollen Simon Geschke als Bergheld und das TV liefert. Gnadenlos. Leider ist der Geschke nun mal nicht der Kerl für dieses Terrain. Fertig. Er hätte aber trotzdem der Bergkönig dieser Deutschland Tour werden können. Wenn er die Eier und die Kraft gehabt hätte. Wie  ein Jakob Geßner vom Team Lotto Kernhaus. Geschke hat sich aber bei der Tour verbrannt. Immerhin haben ihm diese Tage bei der Tour weit mehr eingebracht, als die möglichen 3000 Euro bei der Deutschland Tour. Geschäft ist Geschäft.

Außerdem muss man lassen können Und ein Jakob Geßner am Ende ein Rundfahrt als einziger Fahrer auf dem Podium, Das hat dann doch einen gewissen Charm. Hoffentlich verkauft Kernhaus dadurch ein paar Häuser mehr und bleibt dem Radsport als Sponsor erhalten.

Am letzten Tag der Rundfahrt sah man noch einmal das lange Aufbäumen von Nils Politt. Die überlange Fernsehbulette hat auch ihren Charm. Einen Tag vorher hatte man mir diese Frikadellen in einem Schwarzwaldgasthof als Fleischkuchen verkauft. Mit ein  paar Spatzen oder sagt man Spätzle. 19 Euro. Ganz schön geschäftstüchtig die Leute da oben. Nils Politt wollte natürlich den Leuten zeigen, dass er alles geben würde. Nun, am Ende haben ihn die Ineos Grenadiere zu Fish und Chips verarbeitet. Aber immerhin. Aus der Minute Vorsprung wurden dann vier Minuten Rückstand in Stuttgart. In der Gesamtwertung waren es sogar 15 Minuten Rückstand. Nichts, was einen beeindrucken könnte.

Beeindrucken konnte aber Georg Zimmermann vom Team Intermarche Wanty Gobert. Zwar macht auch der auf die typisch bescheidene deutsche Sieger der Herzen Nummer, er verfehlte das Podium in Stuttgart um einen Platz. Aber das sind wir schon gewöhnt. Knapp daneben ist auch vorbei.

Adam Yates von den Ineos Grenadieren hat seine Nummer dagegen voll durchgezogen. Zwar können die Yates Brüder auch mal gerne am letzten Tag ihr Trikot verlieren, aber diesmal stand die Mannschaft parat und sorgte für ein happiges Ende. Da durfte auch ein Pello Bilbao vom Team Bahrain Victorious heute den Strahlemann machen. Nachdem er gestern im Regen gegen Yates no Chance hatte. Man gönnt ja.

Ergebnis <<<<

 

 

 

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