Lidl übernimmt die Mehrheit von Trek.

Das ist ja die neue Erfolgsmasche im Radsport. Man will nicht nur Sponsor sein, sondern auch Hauptlieferant. Früh waren das die Fahrradhersteller. Die präsentierten gerne ihre Produkte der großen Öffentlichkeit bei der Tour de France. Sie werden  jetzt natürlich sagen und wo bleiben die anderen Rennen?

Die sind nur für uns. Die Fahrradkäufer richteten sich schon immer nach dem Equipment bei der Tour. Die Autoverkäufer machen es genauso. Doch dann sind andere Konzerne auf den Gedanken gekommen, dass man auch mit ein wenig Werbung außerhalb des Kernbereich die Kunden beeindrucken könnte.

Wir reden da zum Bleistift von Red Bull. Die sind ja ganz groß im Formel 1, Fußball oder nun halt im Radsport Geschäft. Andere Große entdecken da die Marktlücke. So natürlich auch der Lidl Konzern. Erst sind sie mal ganz unverbindlich eingestiegen und haben geschaut.

Jetzt haben sie aber gesiegt und sich das ganze Radsportteam unter den Nagel gerissen. Man spricht zwar von einer Cosponsorship. Aber wenn man Mehrheitseigentümer ist, dann hat man das Sagen. Und manch sportlicher Leiter kann dann den hut nehmen. Falls er nicht in die Firmenstrategie passt. Und dann noch der falsche Fahrer gewinnt.

Ja, auch das ist der neue Radsport. Doch war er das nicht immer?

 

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Filippo Ganna schlägt Wout van Aert auf der Linie – Dramatisches Finale beim Dwars door Vlaanderen 2026

  Roeselare–Waregem, 184,6 km | 1. April 2026 Ein Herzschlagfinale für die Geschichtsbüche...

In Flanders Fields – Der Tag, an dem Van der Poel und Van Aert beschlossen, nicht zusammenzuarbeiten

  Es hätte ein episches Duo werden können. Ein flämisch holländisches Dreamteam, das gemei...

Katalonien-Rundfahrt endet mit Vingegaard-Dominanz und einem glänzenden Auftritt von Florian Lipowitz

    Die 105. Ausgabe der Volta a Catalunya fand am Sonntag in Barcelona ih...

Please follow and like us:
RSS
Follow by Email
YouTube
Instagram