Wellinger und Kobayashi machen die Vierschanzen Tournee unter sich aus.

Sowohl der der deutsche als auch der japanische Springer haben in der Vorsaison nicht mit besonders guten Ergebnissen geglänzt. Doch die Protagonisten, die diese Zeit beherrscht haben schwächeln nun. Sowohl Stefan Kraft, als auch die Deutschen Paschke und Geiger mussten nach und nach ihre Hoffnungen aufgeben.

Paschke und Geiger patzten eigentlich von Beginn der Tournee an und konnten niemals an die Frühform anknüpfen. Als letzter des bislang beherrschenden Trios musste der Österreicher Stefan Kraft einsehen, dass er dieses Jahr keinen Adler mit nach Hause nehmen wird.

Zwar hatte Kraft auf seiner ungeliebten  Garmisch Partnener Schanze beim zweiten Springen der Tournee noch seine Chancen waren können, doch auf der heimischen Bergisel Schanze in Insbruck vermasselten die Bedingungen dem Routinier die Ausssichten für einen weiteren Gesamtsamtsieg. Krafti liegt nun mit über dreißig Punkten Rückstand abgeschlagen auf dem 4. Platz. Noch hinter seinem Landsmann Jan Hoerl. Der gewann gewann das gesterige Springen mit zwei überlegenen Sprüngen.

In der Gesamtwertung hat Ryoyu Kobayashi mit seinem zweiten Platz nun den Wellinger Andy in der Führung abgelöst. Aber obwohl es nach der Qualifikation nicht ganz zu erwarten war, hielt sich der Deutsche dann doch noch ausgezeichnet. 

Zwar führt Kobayashi nun mit 4,8 Punkten die Wertung an. Aber das sollte noch nicht das letzte Wort gesprochen worden sein. Warten wir den Samstag in Bischofshofen ab.

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