Die fünfte und letzte Etappe der Tour de Wallonie ist mit rund 3500 Höhenmetern wohl die bergigste. Allerdings ist es mehr die Aneinanderreihung der Hügel, als das die Jungs jetzt endlos an einem Stück auf einen nicht enden Bergweg schauen müssten.
Nein hinter der nächsten Kurve ist Schluss mit der Qual. Da geht es wieder runter. Gott sei Dank. Gestartet ist man bei einem Kloster. Banneux ist wohl eines der wichtigeren Heiligtümer in Belgien. Ich weiß es nicht ganz genau. Aber man auch dort wie In Lourd einen regen Requisten handel zu haben. Natürlich nicht in der französischen Dimension.
In Limbourg gibt es auf dem Berg auch noch so eine heilige Stätte. Jedenfalls sieht der Ort ziemlich malerisch aus. Der oben auf dem Berg. So eine Art Blankenberg für Belgier.
Die Jungs müssen sich allerdings auf dem steilen Kopfsteinpflaster weg ordentlich bemühen. Das ist kein Pappenstiel am letzten der Rundfahrt.
Deshalb stehe ich hier und versuche ein paar Photos zu machen. In einer Stunde werde ich wohl nicht ganz alleine sein. Da es im Moment nicht regnet, ist es auch recht angenehm.
Heute morgen vor dem Start hat es ordentlich geregnet. Die Einschreibezeremonie wurde wegen des Unwetters eine Zeitlang unterbrochen.
Aufgrund des Regens musste man sozusagen aus der Boxengasse starten. War eh nur der fiktive Start.
Die Straßen sind aber noch nass. Das ist besonders in den kurvigen Abfahrten ziemlich gefährlich.
In Belgien sieht man übrigens etwas, was son in anderen Ländern nicht so häufig sieht. Da viele Hobbyradrennfahrer schon etwas in die Jahre gekommen sind und die Ardenenn ja auch bekanntlich ordentliche Steigungen haben, sieht man viele Rennräder in der Ebike Ausgabe. Die sind natürlich schweineteuer. Besonders wenn man die geliebten Marken nicht wechseln will. Ich denke mal, dass es da bei uns in Deutschland auch bald eine Wende geben wird.
Die Jungs haben das Kopfsteinpflaster in Limbourg ohne Zahnschmerzen genommen. Jedenfalls hörte man niemanden vor Schmerzen aufschreien.
Das Feld war in drei Teile gespalten. Vorne waren eine ganze Masse Jungs, die wollten. 2 Minuten später kamen die, welche mussten. Und widerum ein Minuten später, diejenigen die heute nichts mehr vorhatten.
So fuhr man ziemlich entspannt den Berg erröb. Es kommt allerdings noch eine Bergwertung in der Gegend von Aachen, aber auf belgiischer Seite. Da kann es dann noch zur Sache gehen.
Geht es aber nicht. Filippo Ganna von den Ineos Grenadieren hatte ja gestern sich im Zeitfahren die Führung geholt. Die konnte er heute locker verteidigen.

Ergebnis   https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-wallonie/2023/gc

 

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