Tour de Romandie. Das will ich sehen.

Die heutige Etappe der Tour de Romandie nannte sich auch königlich. Und das in der Schweiz. Ein gewisser Herr würde im Grab den Dynamo. Dynamo Swiez sozusagen.

Es ging nach heute nach Leysin hoch. Das ist nicht ganz so wie Thion 2000, aber auch ein Skiort. Wir waren vor langer Zeit dort mal im Winter mit dem Wälderbähnle von Aigle aus hochgefahren. Es gab ordentlich Schnee da oben und es war saukalt.

Auch heute lagen in dem 1300 Meter hohen Ort noch Schneereste auf den Dächern und am Straßenrand. Aber die Temperaturen waren moderat. Jedenfalls entschied sich keiner der Halbgötter für den Skianzug. Ok, Der Ausdruck Halbgötter kommt nicht von mir. Irgendwie kommt es mir komisch vor irgendwelche jungen Burschen als Halbgötter zu bezeichnen. Aber die Werbefritzen des Home des Radsport lassen selten eine Gelegenheit aus, wenn sie die Hosen runter lassen können. Ob die wie der Vater von den Kennedys Jungens auch unbedingt  Botschafter in London werden wollen?

Trotzdem ist es nett, dass sie mal wieder etwas Radsport gezeigt haben.  Denn der Tag heute war wirklich spannrend. Zunächst beschäftigte ein Ausreißer vom Team Decathlon die Gemüter. Der fuhr alleine in den letzten Berg. Mit 1:30 Minuten Vorsprung. Würde der Junge durchkommen. Alle bibberten vergebens. Er kam nicht. Dann kam irgendwann die Sunde des Richard Carapaz vom Team EF usw.

Carapaz setzte sich ab und sah wie der sichere Sieger aus. Nur ein gewisser Florian Lippowitz von Bora hansgrohe und ein Herr Rodriguez aus Spanien konnten folgen. Auf den letzten Metern zeigte Florian Lippowitz allerdings ein Superstärke. Er ließ den Spanier einfach stehen und holte sogar noch Richard Carapaz. Als der sich auf den letzten 50 Metern zufällig umdrehte, erkannte er die Gefahr. Er unterließ das Jubeln und trat noch einmal in die Pedale. Das rettete ihn und seinen Sieg. Aber es war wirklich knapp und so was wollen wir doch sehen, oder?

In der Gesamtwertung steht allerdings Carlos Carlos Rodriguez von den Ineos Grenadieren auf dem höchsten Podium. Dicht gefolgt von Aleksander Vlassov und Florian Lippowitz. Beide von Bora hansgrohe.

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