Tour de Pologne. Vingegaard, wer sonst!

Die Tour de Pologne geht erst heute in Krakau zu Ende. Trotzdem ist klar, dass dem Dänen Jonas Vingegaard von Visma Lease a Bike der Sieg nicht mehr zu nehmen ist.

Man hat das Trio Infernale ja entfesselt. Letztes Jahr, ei der Vuelta, sah man ja am Ende drei Jungs auf dem Podium sich mit spanischen Sekt bespritzen. Man genügte dem offiziellen Willeb der Weltpresse. Drei Mann in einem Boot. Man hätte lieber die Flaschen am Hals gepackt.

Um so eine Situation zu verhindern, hat man viel getan. Roglic ist nach Red Bull abgewandert. Vingegaard hat man nach Polen abgeschoben und Kuss darf die Spanierinnen küssen. Falls er es noch mal schafft. Woran ja nicht jeder glaubt. Zumal da ein gewisser Roglic mit dem Messer zwischen den Zähnen mitfährt. Und der braucht nun nicht auf die Teamorder von Visma Rücksicht nehmen.

Vingegaard braucht bei der Polen Rundfahrt auch keine Rücksicht nehmen. Und deshalb ist er in der Pflicht. Vorbei sind die Tage, wo nur die Grand Tours zählten und man den rest dem Kroppzeug überließ. Damit die dann, wenn es drauf ankommt, für einen arbeiten. Aber zählt das heute noch. Die Youngsters kommen mit neuen Kräften ins Spiel und wollen ihren Anteil am Kuchen. So war es schon immer.

Bei der Polen Rundfahrt führt Vingegaard jedenfalls mit 13 Sekunden und die dürfte er in Krakau auch ins Ziel bringen. Der große Sieger der Rundfahrt heißt aber Thibau Nys  und kommt vom Team Lidl Trek. Der junge Mann hat  bislang drei Etappensiege eingefahren und in Krakau könnte noch einer dazu kommen. Auch beim Bukowina Resort hat er gestern zugeschlagen und hat damit dem plötzlich verschwundenen ehemaligen Seriensieger Pascal Ackermann von dessen Position abgelöst.

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