Olympia ist vorbei. Es lebe Olympia. in vier Jahren wieder. Vor kommen ja noch die Winterspiele. Der Alltag im Radsport der Männer heißt Tour de Pologne. Ja, wir haben erst August und da kommt noch einiges. Die Tour de Pologne gehört im Gegensatz zu Deutschland Tour zum World Tourkalender. Viele Rennen gibt es hier aber nicht mehr. Von beiden Rundfahrten werden wir aus dem Studio berichten müssen. Mit einer frisch entfernten Galle reist es sicht so komfortabel.

Vier Jungs haben sich heute ihr Herz in die Hand genommen und sich auf die Ausreiße gemacht. Mit dabei ist ein Holländer namens Maas. Der will wohl einig wenig Werbung für die Tour de France der Mädels in Rotterdam machen. Gut so. Haben wir auch gesehen. Aber hier ist halt nur Platz für den Männerradsport.

Die vier Jungs hatten einen Vorsprung von 2 Minuten heraus gefahren.  Bei einer der Sprintwertungen war aber für zwei Fahrer Schichtende. Bruno Maas, nee nicht Bruno sondern Jan und  der Pole Michal Paluta blieben alleine an der Spitze.

Das bewahrte sie vor einer Nummer, die wir leider 2019 schon mal so ähnlich hatten mit ansehen müssen. An einer unscheinbaren Stelle stürzten ein paar der Jungs in einen mit Steinen gepflasterten Graben. Gott sei Dank ist nichts  Schreckliches passiert.

Die Etappe führt heute vom Breslau in die polnischen Karparten. Am Anfang ist es flach. Zum Schluss der rund 155 km langen Etappe kommen dann aber die Hügel. Das bedeutet für die Ausreißer nichts Gutes. Denn 10 Kilometer vor dem Ende werden sie eingeholt. Aber auch die eingefleischten Sprinter wie Pascal Ackermann vom Team Israel Premier Tech müssen stecken lassen. So siegt dan der Belgier Thibau Nys von Lidl Trek mit drei Sekunden Vorsprung vor Wilco Kelderman.

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